Model study called Lasse Lucidor Cornelis Cornelisz. Kunst
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Cornelis Cornelisz. Kunst – Model study called Lasse Lucidor
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann blickt uns direkt an, sein Blick ist intensiv und wirkt fast fragend oder sogar leicht besorgt. Die Augen sind weit geöffnet, was den Eindruck von Anspannung verstärkt. Ein feiner Schnurrbart umrahmt seinen Mund, der einen Hauch von Melancholie ausstrahlt. Seine Haut wirkt blass, die Muskeln sind angedeutet, aber nicht übermäßig betont – es handelt sich eher um eine Darstellung von Stärke als um reine Athletik.
Der Stofflappen, der in sanften Falten drapiert ist, lenkt den Blick und verleiht dem Bild eine gewisse Dynamik. Er bildet einen Kontrast zur glatten Oberfläche des Körpers und unterstreicht die Formgebung. Die dunkle Hintergrundkulisse lässt die Figur stärker hervortreten und verstärkt so die Wirkung des Porträts.
Es entsteht der Eindruck einer Momentaufnahme, als ob der Dargestellte gerade von seinen Gedanken abgehoben wurde und uns überrascht mustert. Die Pose wirkt ungestellt, fast wie ein Reflex. Man könnte vermuten, dass es sich um eine Studie handelt, eine Vorbereitung für ein größeres Werk, in dem die psychologische Tiefe des Porträtierten noch weiter ausgearbeitet werden sollte.
Subtextuell scheint das Bild Fragen nach Identität und Verletzlichkeit aufzuwerfen. Die Nacktheit kann als Symbol für Offenheit und Ehrlichkeit interpretiert werden, während der besorgte Blick eine gewisse Unsicherheit oder sogar Angst andeutet. Die Komposition suggeriert eine innere Zerrissenheit, ein Ringen mit sich selbst. Es ist nicht nur die Darstellung eines Körpers, sondern auch eine Annäherung an einen Charakter, dessen Gedanken und Gefühle wir erahnen können.