St. Nicholas of Zaraisk with saints Orthodox Icons
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
St. Nicholas of Zaraisk with saints
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im zentralen Feld befindet sich eine Figur in leuchtendem Weiß, umgeben von einem architektonischen Rahmen, dessen Details jedoch vereinfacht dargestellt sind. Die Darstellung suggeriert eine himmlische Erhabenheit, die durch das strahlende Licht verstärkt wird, welches von der Gestalt ausgeht.
Darüber und darunter angeordnet sind weitere Szenen, die in rechteckigen Feldern eingebettet sind. Hier sehen wir Darstellungen von Heiligen, die in dynamischen Posen abgebildet sind. Im oberen Bereich ist eine Szene erkennbar, in der Personen um ein Schiff versammelt sind; möglicherweise eine Darstellung einer Rettung oder eines Wunderes. Die Figuren sind mit leuchtenden Farben und feinen Details versehen, wobei insbesondere auf die Darstellung von Gewändern und Gesichtsausdrücken geachtet wurde.
Im unteren Register reiht sich eine Reihe von Porträts aneinander. Diese Heiligenfiguren sind in strenger Frontalansicht dargestellt, ihre Hände zum Segen erhoben. Die Uniformität der Darstellung erzeugt einen Eindruck von Würde und spiritueller Autorität.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die byzantinische Tradition: Intensive Rottöne, Goldgelb und tiefes Blau dominieren das Farbschema. Diese Farben sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern tragen auch zur symbolischen Bedeutung der Darstellung bei – Rot steht oft für Blut und Märtyrertum, Gold für Göttlichkeit und Blau für den Himmel.
Die Komposition wirkt trotz ihrer fragmentarischen Anmutung harmonisch und ausgewogen. Die wiederholten Elemente – die rechteckigen Felder, die goldenen Himmelsbereiche, die Symmetrie der Figuren – schaffen eine visuelle Ordnung, die den Betrachter in die spirituelle Welt des Bildes eintauchen lässt.
Die Tafel scheint nicht primär auf realistische Darstellung aus zu sein, sondern vielmehr darauf, religiöse Geschichten und Heiligenleben in einer vereinfachten, symbolischen Form darzustellen. Die Abwesenheit von Tiefe und Perspektive verstärkt den Eindruck einer übernatürlichen Welt, die jenseits der irdischen Realität liegt. Die Darstellung ist weniger an eine individuelle Beobachtung gebunden als vielmehr an die Vermittlung eines Glaubensbildes.