Election of the Hermit Pietro del Morrone to Pope Celestine V Cesare Nebbia (c.1536-c.1622)
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Cesare Nebbia – Election of the Hermit Pietro del Morrone to Pope Celestine V
Ort: Vatican Museums (fresco) (Musei Vaticani (murales)), Vatican.
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Ein großer Teil des Bildes wird von den Felsen und der unebenen Landschaft dominiert, die das Geschehen umrahmen. Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch die Felsen, der von einer Gruppe von Männern zu Fuß und auf Pferden beschritten wird. Sie scheinen in eine Richtung aufzusteigen, vermutlich in einer Prozession. Die Kleidung der Männer variiert, was auf unterschiedliche soziale Schichten hinweist – einige tragen einfache Gewänder, andere sind in prächtigere Kleider gehüllt.
Bemerkenswert ist die Figur, die am höchsten in den Felsen steht. Sie ist in ein helleres Gewand gekleidet und scheint von den anderen abgetrennt zu sein. Die Positionierung deutet auf eine zentrale Rolle hin, möglicherweise als Ziel oder Fokus der Prozession. Die Anwesenheit einer weiteren Figur, möglicherweise ein Beobachter, auf einer erhöhten Position auf der rechten Seite verstärkt diesen Eindruck.
Der Untere Bildrand wird von einer Inschrift eingenommen, die den Anlass der Prozession erläutert. Die lateinische Inschrift verweist auf die Wahl eines Einsiedlers zum Papst.
Die Darstellung der Landschaft ist naturalistisch, aber auch idealisiert. Die Felsen wirken monumental und unbezwingbar, doch der Pfad, der sich durch sie windet, symbolisiert die Möglichkeit der Überwindung von Hindernissen. Die Komposition wirkt dynamisch, da die aufsteigende Bewegung der Gruppe in Verbindung mit dem bewegten Himmel ein Gefühl von Aufbruch und Erwartung erzeugt. Die Farbgebung ist insgesamt warm gehalten, mit erdigen Tönen, die die Felsen und die Landschaft betonen. Ein leichter Kontrast entsteht durch die helleren Gewänder der Figuren im Vordergrund und die Figur auf dem Felsvorsprung, die sie hervorheben.
Der Subtext des Gemäldes scheint die ungewöhnliche und möglicherweise erzwungene Wahl eines einfachen Einsiedlers zum Papst zu thematisieren. Die bergige Landschaft kann als Metapher für die Schwierigkeiten und Herausforderungen der Papstwahl interpretiert werden, während die erhöhte Position der zentralen Figur die spirituelle Erhabenheit und Unabhängigkeit des gewählten Einsiedlers symbolisiert. Die dynamische Komposition suggeriert den dramatischen Charakter des Ereignisses und die damit verbundenen politischen Implikationen.