Mary of Modena Willem Wissing (1656-1687)
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Willem Wissing – Mary of Modena
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Ihr Kleidungsstil, mit einem tiefsitzenden Ausschnitt, der das Dekolleté betont, und einer üppigen, rot-goldenen Robe, lässt auf einen hohen gesellschaftlichen Stand schließen. Die Stickereien und die Farbgebung der Robe sind detailreich ausgearbeitet und unterstreichen den Reichtum und die Eleganz der dargestellten Person. Die Perlenkette um den Hals und die aufwendige Frisur tragen ebenfalls zu diesem Eindruck bei.
Ein besonderes Element der Komposition ist das an ihrer Seite sitzende Papagei. Das Tier, in seiner Farbgebung und Haltung, wirkt fast wie ein Spiegelbild der Frau: es ist präsent, beobachtend und nicht ganz ohne Stolz. Der Papagei kann als Symbol für Exotik, Reichtum und vielleicht sogar für die Fähigkeit, zu wiederholen, was man ihm beigebracht hat, interpretiert werden – eine Anspielung auf Bildung und Klugheit.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten und besteht aus einer architektonischen Struktur mit einer Kuppel und einer grünen, üppigen Vegetation. Diese Elemente verleihen dem Bild Tiefe und suggerieren einen wohlhabenden und kultivierten Lebensraum. Die dunklen, warmen Farbtöne im Hintergrund verstärken die Wirkung des Lichts auf die Frau und lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf sie.
Insgesamt erzeugt das Gemälde ein Bild von einer selbstbewussten, wohlhabenden und kultivierten Frau, die in einer Umgebung des Luxus und des Komforts lebt. Die Kombination aus der Porträtsituation, der aufwendigen Kleidung und dem Papagei als Begleiter vermitteln eine Botschaft von Status, Reichtum und möglicherweise auch von einem gewissen Grad an Intellekt und Bildung. Die subtile Distanz im Blick der Frau lässt Raum für Spekulationen über ihre Persönlichkeit und ihre Rolle in ihrer Gesellschaft.