Joachim Ulrich Giese Georg David Matthieu (1737-1778)
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Georg David Matthieu – Joachim Ulrich Giese
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Die Farbgebung dominiert durch ein tiefes Rot des Samtgewandes, das er trägt. Dieses leuchtende Rot lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf seine Person und unterstreicht seinen Status. Die weichen Faltenwürfe im Gewand suggerieren eine gewisse Fülle und Bequemlichkeit. Das feine Weiß seines Perücken und der Rüschen an seinem Hemd bilden einen Kontrast zum warmen Rot, was das Gesicht hervorhebt.
Das Cembalo selbst ist nicht im Detail ausgearbeitet, sondern eher angedeutet. Auf dem Notenständer liegen Blätter mit Notenschrift, die auf seine musikalische Beschäftigung hindeuten. Die Instrumente und der Raum dahinter sind in dunkleren Tönen gehalten, was den Vordergrund betont und das Porträt stärker ins Licht rückt.
Die Komposition wirkt durchdacht. Der Mann ist leicht versetzt zur Bildmitte platziert, wodurch ein dynamischerer Eindruck entsteht als bei einer starren Frontalansicht. Die Haltung, mit der er sich auf die Hand legt, vermittelt eine gewisse Gelassenheit und Kontrolle.
Subtextuell könnte das Gemälde mehr darstellen als nur ein bloßes Abbild. Das Cembalo symbolisiert Bildung, Kunstverständnis und möglicherweise auch gesellschaftlichen Einfluss. Der Blick des Mannes deutet auf Intelligenz und Selbstbewusstsein hin. Die Gesamtwirkung lässt auf einen Mann schließen, der sowohl Wert auf Äußerlichkeiten als auch auf intellektuelle Betätigung legt – ein Repräsentant seiner Zeit. Es ist anzunehmen, dass das Porträt dazu diente, seinen gesellschaftlichen Rang zu bekräftigen und sein Bild in die Öffentlichkeit zu tragen.