A180R The capture of Charles Blois, the Duke of Brittany, in the battle of La Roche-Dérien Froissart’s Chronicles
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A180R The capture of Charles Blois, the Duke of Brittany, in the battle of La Roche-Dérien
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Im Zentrum der Szene befindet sich eine Gruppe von Kämpfern um einen prominenten Mann in prächtigen Gewändern und Rüstung, der offenbar gefangen genommen wird. Er wird von mehreren Personen umringt, einige scheinen ihn zu überwachen, andere wirken wie aktive Teilnehmer am Kampf. Die Darstellung seiner Haltung – leicht gebeugt, die Arme scheinbar hilflos ausgestreckt – deutet auf seine Niederlage und Gefangenschaft hin.
Die Schlacht selbst entfaltet sich vor einer Felswand, deren steile Klippen den Hintergrund dominieren. Vor dieser Kulisse tobt der Kampf; Schwerter kreuzen sich, Lanzen ragen in die Luft, und Pferde scheinen außer Kontrolle zu geraten. Die Farbgebung ist kräftig und kontrastreich: leuchtendes Rot für die Gewänder und Banner, dunkles Blau und Grün für die Rüstungen und die Landschaft. Diese Farbwahl verstärkt den dramatischen Charakter der Szene.
Ein auffälliges Detail bildet das große Banner mit dem Wappen, das sich deutlich von den anderen Fahnen abhebt. Es scheint eine wichtige Rolle in der Identifizierung der beteiligten Parteien zu spielen. Die Anordnung der Figuren und die Betonung des Gefangenen lassen vermuten, dass es sich um einen Moment der Entscheidung handelt – möglicherweise den Wendepunkt der Schlacht.
Neben dem offensichtlichen Bericht über ein militärisches Ereignis scheint das Werk auch subtile Botschaften zu vermitteln. Die Darstellung der Gefangennahme könnte als Allegorie für Machtverlust und die Unbeständigkeit des Schicksals interpretiert werden. Der Kontrast zwischen der Pracht des Gefangenen und dem Chaos um ihn herum unterstreicht die Vergänglichkeit von Ruhm und Ansehen. Auch die detaillierte Wiedergabe der Rüstungen, Waffen und Banner zeugt von einer gewissen Wertschätzung für das Handwerk und die materielle Kultur der Zeit.
Die umlaufenden Ornamente mit floralen und zoomorphen Elementen bilden einen reizvollen Kontrast zur Brutalität des Krieges im Zentrum der Darstellung. Sie verleihen dem Werk eine zusätzliche Ebene der Komplexität und erinnern daran, dass selbst inmitten von Gewalt und Zerstörung Schönheit und Ordnung existieren können. Insgesamt wirkt die Darstellung wie ein Zeugnis einer historischen Begebenheit, das sowohl den Kampf als auch seine möglichen symbolischen Bedeutungen erfassen will.