D245L The marriage contract of Richard II and Isabel, daughter of Charles VI, in 1396 Froissart’s Chronicles
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D245L The marriage contract of Richard II and Isabel, daughter of Charles VI, in 1396
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Der Fokus liegt auf zwei zentralen Figuren, vermutlich dem Bräutigam und der Braut. Der Mann, in einem langen weißen Gewand gekleidet, nimmt eine dominante Position ein; er scheint die zentrale Figur des Geschehens zu sein. Neben ihm steht eine Frau in einer roten Robe, deren Gesichtsausdruck schwer zu deuten ist – eine Mischung aus Resignation und Würde könnte darin gelesen werden. Die beiden Figuren sind von einer Reihe weiterer Personen umgeben, die vermutlich Höflinge, Berater oder andere wichtige Zeugen des Ereignisses darstellen.
Die Kleidung der Anwesenden deutet auf hohen Adel hin: prächtige Gewänder, kunstvolle Hüte und Rüstungen zeugen von Reichtum und Macht. Die detaillierte Ausarbeitung der Stoffe und Verzierungen unterstreicht den feierlichen Charakter des Anlasses. Ein Ritter in voller Rüstung kniet vor dem Bräutigam, möglicherweise als Zeichen des Gehorsams oder um einen Eid abzulegen.
Im Hintergrund erhebt sich eine Burg oder ein Schloss, dessen Architektur die Epoche verrät. Fahnen mit Wappen weisen auf die beteiligten Königreiche hin und unterstreichen die internationale Bedeutung der Verbindung. Die Anwesenheit von Soldaten in Rüstung deutet auf die Notwendigkeit einer starken Bewachung hin, was wiederum auf eine möglicherweise instabile politische Lage schließen lässt.
Die umlaufenden Bordüren sind reich verziert mit floralen Elementen und Blattgold. Diese filigranen Ornamente lenken den Blick nicht vom eigentlichen Geschehen ab, sondern verstärken vielmehr die Gesamtwirkung der Darstellung und betonen ihren Wert als kostbares Kunstwerk. Die Schriftzüge in den Rändern, vermutlich Textfragmente aus einem Chronik oder einer Legende, liefern möglicherweise weitere Informationen zum Kontext des Ereignisses.
Subtextuell könnte die Szene eine Mischung aus politischer Notwendigkeit und persönlicher Opferbereitschaft widerspiegeln. Eine arrangierte Ehe diente oft dazu, Bündnisse zu sichern oder Konflikte zu entschärfen – die beteiligten Personen waren dabei möglicherweise nicht frei in ihrer Wahl. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von formeller Strenge und würdevoller Distanz, was auf die Bedeutung der politischen Konsequenzen des Ereignisses hindeutet. Die Anwesenheit militärischer Kräfte lässt zudem eine Atmosphäre der Unsicherheit und potentiellen Bedrohung anklingen.