Mary with the Child and angels Cosimo Rosselli (1439-1507)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Cosimo Rosselli – Mary with the Child and angels
Ort: Gallery of the Academy, Florence (Galleria dell’Accademia).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Kind Jesus sitzt fest in ihren Armen, seine Hand ruht auf ihrem Mantel. Seine Pose ist ruhig und gelassen, ein Ausdruck kindlicher Unschuld und gleichzeitig eine Vorahnung seiner zukünftigen Rolle.
Die Engelfiguren sind dynamischer ins Bild eingefügt. Zwei fliegende Engel, einer in leuchtendem Rot, der andere in Grün, sind auf Wolken zu sehen und scheinen auf die zentrale Szene zuzublicken. Ihre Gesten sind flüchtig und andeuten eine himmlische Bewegung. Ein dritter Engel, kleiner und in der unteren Bildhälfte, schaut ebenfalls auf und verleiht dem Bild eine zusätzliche Dimension der Anbetung.
Der Hintergrund besteht aus einem goldenen Schimmer, der als Wolken interpretiert werden kann. Dieses Gold verleiht dem Bild eine besondere Aura von Göttlichkeit und Ewigkeit. Es ist nicht nur eine dekorative Element, sondern verstärkt die spirituelle Bedeutung der Szene.
Ein Buch, vermutlich ein Symbol für die Heilige Schrift, liegt vor Maria. Dies deutet auf ihre Rolle als Verkündigerin des göttlichen Wortes hin.
Subtextuell kann man die Darstellung als eine Verherrlichung der Muttergottes und des göttlichen Kindes verstehen. Die Engel fungieren als Boten des Himmels und unterstreichen die Heiligkeit der Szene. Die ruhige, würdevolle Darstellung vermittelt ein Gefühl von Frieden und Geborgenheit, doch die Melancholie im Gesicht Marias deutet auch auf die bevorstehenden Leiden ihres Sohnes hin, was der Darstellung eine tiefe emotionale Komplexität verleiht. Die Verwendung des Goldes symbolisiert nicht nur Reichtum, sondern auch die Transzendenz der irdischen Welt. Insgesamt entsteht der Eindruck eines andächtigen und kontemplativen Werkes, das den Betrachter zur inneren Einkehr einlädt.