Child watching Giuseppe Epis (1829-1858)
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Giuseppe Epis – Child watching
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Die dargestellte Person trägt eine einfache, rosafarbene Tunika, die lässig über den Körper drapiert ist. Um ihren Arm wickelt sich ein dunkles, tiefblaues Gewand, das einen Kontrast zur hellen Tunika bildet und der Komposition Tiefe verleiht. Ihre rechte Hand ist erhoben, der Zeigefinger leicht ausgestreckt, als ob sie auf etwas hinweisen oder eine Frage stellen würde.
Der Gesichtsausdruck ist von einer Mischung aus Nachdenklichkeit und Erwartung geprägt. Die Augen sind weit geöffnet und blicken konzentriert nach oben, während die Mundpartie einen Hauch von Melancholie oder vielleicht auch Ungeduld vermittelt. Das Haar ist hellbraun und fällt in sanften Wellen um das Gesicht.
Die Komposition wirkt ruhig und kontemplativ. Der dunkle Hintergrund verstärkt den Eindruck der Isolation und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die zentrale Figur. Die Geste des Zeigefingers deutet auf eine Suche, ein Verlangen oder eine Sehnsucht hin – möglicherweise nach etwas Unsichtbarem, Höherem oder Spirituellem.
Es liegt eine gewisse Andeutung von Verletzlichkeit in der Darstellung vor, verbunden mit einer stillen Stärke und Entschlossenheit. Die Malerei scheint weniger eine konkrete Szene darzustellen als vielmehr einen Zustand des Nachdenkens und der inneren Beobachtung. Der Betrachter wird dazu angeregt, sich die Ursache für den Blick nach oben zu imaginieren und über die Bedeutung dieser stillen Geste nachzudenken.