Bust of Emperor Vitellius Vittore Giuseppe Ghislandi (1655-1743)
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Vittore Giuseppe Ghislandi – Bust of Emperor Vitellius
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Auf seinem Kopf thront eine Lorbeerkrone, ein deutliches Zeichen für Macht und Triumph. Sie ist sorgfältig ausgeführt und verleiht dem Porträtierten einen Hauch von Erhabenheit. Die Haare sind dunkelbraun bis schwarz und wirken dicht und ordentlich frisiert.
Er trägt eine Rüstung, die mit goldenen Verzierungen versehen ist, sowie eine Stoffbahn in leuchtendem Gelb-Rot, die über seine Schulter gelegt ist. Diese Kombination aus militärischer Ausrüstung und luxuriösem Gewand suggeriert sowohl Stärke als auch Reichtum.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, wodurch das Gesicht und die Kleidung des Mannes stärker hervorgehoben werden. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie fällt von links auf und erzeugt einen deutlichen Hell-Dunkel-Kontrast, der dem Bild eine gewisse Plastizität verleiht.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung einer Figur verstanden werden, die sich ihrer Macht bewusst ist und diese auch zur Schau stellt. Die leicht arrogante Haltung, gepaart mit dem selbstsicheren Blick, lässt auf einen Mann schließen, der an seine eigene Unbesiegbarkeit glaubt. Gleichzeitig könnte die sorgfältige Inszenierung des Porträts – die Lorbeerkrone, die Rüstung, das kostbare Gewand – als Versuch interpretiert werden, ein bestimmtes Image zu konstruieren und sich in der Geschichte festzuhalten. Die Dunkelheit im Hintergrund verstärkt den Eindruck von Isolation und möglicherweise auch von einer gewissen Bedrohung, die von dieser Figur ausgeht. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck eines Mannes an der Spitze seiner Macht, dessen Herrschaft jedoch von einem Hauch von Unsicherheit oder gar Hybris durchzogen sein könnte.