The Great He-Goat or Witches Sabbath, ca 1821-23, 140x4 Francisco Jose De Goya y Lucientes (1746-1828)
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Francisco Jose De Goya y Lucientes – The Great He-Goat or Witches Sabbath, ca 1821-23, 140x4
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Im Zentrum der Szene ragt eine dunkle Gestalt empor, möglicherweise eine zentrale Figur, deren Erscheinung durch die Kleidung und die Haltung einen Eindruck von Autorität oder vielleicht auch von Fremdheit vermittelt. Ihre Position dominiert den Mittelgrund, zieht aber gleichzeitig die Blicke auf die zahlreichen Gesichter, die sich im Kreis befinden.
Die Gesichtsausdrücke der Personen sind schwer zu deuten. Einige wirken teilnahmsvoll, andere abwesend oder ängstlich. Diese Ambivalenz trägt zur Unheimlichkeit der Szene bei. Die Kleidung der dargestellten Personen deutet auf eine ländliche, möglicherweise einfache soziale Schicht hin. Die Art und Weise, wie sie sich zusammengefunden haben – der enge Kreis, die Neigung der Köpfe – lässt vermuten, dass sie an einer Art Zeremonie oder Versammlung teilnehmen.
Die Komposition ist dicht und wirkungsvoll. Durch die horizontale Ausrichtung des Bildes wird die Bewegung der Ringformation betont. Die dunklen Hintergründe lenken die Aufmerksamkeit auf die dargestellten Personen und verstärken den Eindruck einer abgeschotteten Gemeinschaft.
Die Szene evoziert Assoziationen von Geheimgesellschaften, Rituale oder vielleicht auch von einer Gemeinschaft, die in Isolation lebt. Die Unklarheit der Handlung und die düstere Stimmung lassen Raum für Interpretationen, die von der Darstellung einer religiösen oder spirituellen Praxis bis hin zu einer Darstellung von sozialer Ausgrenzung und Angst reichen können. Der Fokus liegt weniger auf der Handlung selbst als vielmehr auf der psychologischen Wirkung der Massenversammlung und der dahinterliegenden, ungesagten Dynamik.