#44012 Bernard Cathelin (1919-2004)
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Bernard Cathelin – #44012
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Im unteren Teil der Leinwand offenbart sich eine Fläche in leuchtendem Gelb. Auch hier sind die Pinselstriche deutlich sichtbar, was die Textur betont. Die Gelbfärbung wirkt fast grell und bildet einen starken Kontrast zum dunklen Blau darüber. Auf dieser gelben Fläche liegen horizontale Elemente, die an Baumstämme oder schlichtweg an Balken erinnern. Sie sind in dunkleren Tönen gehalten und wirken fast wie überlagernde Schichten, die die Gelbfärbung nur teilweise verdecken.
Die Komposition wirkt bewusst disharmonisch. Die scharfe Trennung zwischen Blau und Gelb erzeugt eine Spannung, die durch die unregelmäßigen Formen und Pinselstriche noch verstärkt wird. Die Elemente im Vordergrund, insbesondere die horizontalen Balken, wirken fragmentiert und isoliert, was eine gewisse Entfremdung vermittelt.
Ein möglicher Subtext dieser Malerei könnte die Konfrontation zwischen Naturgewalten und menschlicher Präsenz sein. Die dunkle, unbarmherzige Bergformation könnte für die Macht der Natur stehen, während die gelbe Fläche und die darauf liegenden Balken eine anthropogene Einmischung in diese Landschaft andeuten. Die Fragmentierung und Entfremdung der Elemente könnten die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt symbolisieren. Alternativ könnte die Malerei auch eine Darstellung von Zerstörung oder Verfall sein, wobei die dunklen Formen und Farben die Bedrohung und das Gelb die Überreste eines einst blühenden Lebens darstellen. Die Abstraktion erlaubt jedoch eine Vielzahl von Interpretationen und verhütet eine eindeutige Zuschreibung. Die Signatur unten rechts deutet auf eine persönliche Handschrift hin, die die Bildsprache zusätzlich prägt.