#44006 Bernard Cathelin (1919-2004)
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Bernard Cathelin – #44006
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Der Hintergrund besteht aus einer dominanten roten Fläche, die von einem vertikalen, dunkleren Streifen unterbrochen wird. Dieser Streifen scheint sich hinter dem Strauß zu befinden und verleiht der Komposition eine subtile Tiefe. Ein schwarzer Streifen am unteren Bildrand rahmt das Geschehen ein und verstärkt den Eindruck einer Bühneninszenierung.
Die Farbgebung ist von einem intensiven Rotton dominiert, der sowohl im Hintergrund als auch in den Blüten selbst präsent ist. Akzente setzen goldene oder gelbliche Farbtupfer, die sich besonders an den Rändern der Blüten und im Übergang zwischen Strauß und Gefäß befinden. Diese warmen Töne kontrastieren mit dem kühlen Weiß des Gefäßes, das den floralen Bestandteil trägt.
Die Malweise ist durch eine grobe Pinselführung gekennzeichnet, wodurch eine strukturierte Oberfläche entsteht. Die Farbaufträge sind nicht gleichmäßig, sondern wirken stellenweise pastos und lassen die Textur der Leinwand durchscheinen. Dies verleiht dem Werk eine gewisse Haptik und Lebendigkeit.
Subtextuell könnte das Bild als Reflexion über Vergänglichkeit interpretiert werden. Die unvollständige Darstellung der Blüten, ihre fast zerfallende Anmutung, könnten auf den flüchtigen Charakter der Schönheit hinweisen. Die Reduktion auf geometrische Formen und Farbflächen deutet zudem eine Abwendung von der gegenständlichen Wirklichkeit an und betont die expressive Kraft der Farbe selbst. Die strenge Komposition und das reduzierte Farbschema lassen vermuten, dass es um die Erforschung formaler Prinzipien geht, wobei die emotionale Wirkung nicht vernachlässigt wird. Die Gegenüberstellung von warmen und kalten Farben erzeugt eine Spannung, die den Betrachter dazu anregt, über die Bedeutung des dargestellten Moments nachzudenken.