#44010 Bernard Cathelin (1919-2004)
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Bernard Cathelin – #44010
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Im Vordergrund erkennen wir schemenhaft eine Figur, vermutlich weiblich, in einem rosafarbenen Gewand. Ihre Darstellung ist fragmentiert und verschwommen, was einen Eindruck von Distanz oder Vergänglichkeit vermittelt. Neben ihr erhebt sich ein dunkles Pferd, dessen massive Silhouette den Raum füllt und eine gewisse Schwere ausstrahlt. Die Konturen sind undeutlich, die Form wirkt fast wie eine organische Masse, die sich in den Hintergrund einzuschmiegt.
Hinter diesen zentralen Elementen zeichnen sich weitere, verschwommene Formen ab, die an Gebäude oder Landschaften erinnern könnten. Sie sind in Grautönen gehalten und scheinen im Nebel zu verschwinden, was dem Bild eine melancholische Atmosphäre verleiht. Die Farbpalette ist insgesamt zurückhaltend: Rosatöne kontrastieren mit dunklen Brauntönen und Grauabstufungen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Tiefe und erzeugt eine subtile Spannung zwischen Licht und Schatten.
Die Komposition wirkt fragmentiert und assoziativ. Es entsteht kein klarer narrativer Zusammenhang, sondern vielmehr ein Anflug von Erinnerung oder Traum. Die Figuren sind nicht eindeutig identifizierbar, ihre Bedeutung bleibt offen für Interpretation. Man könnte vermuten, dass es sich um eine Darstellung einer historischen Szene handelt, jedoch verzichtet der Künstler auf realistische Details und konzentriert sich stattdessen auf die Vermittlung eines emotionalen Zustands.
Die sparsame Linienführung und die weiche Aquarelltechnik tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Kontemplation zu schaffen. Das Bild wirkt wie ein flüchtiger Moment, eingefangen in einem Zustand zwischen Realität und Imagination. Es lässt Raum für persönliche Assoziationen und regt zum Nachdenken über Themen wie Erinnerung, Verlust und die Vergänglichkeit des Seins an. Die Signatur unten rechts deutet auf eine persönliche Reflexion hin, eine intime Momentaufnahme einer inneren Welt.