#44022 Bernard Cathelin (1919-2004)
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Bernard Cathelin – #44022
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Der Blick wird sofort auf eine zentrale, dunkelblaue Form gelenkt, die an ein Gefäß oder einen Behälter erinnert. Sie scheint aus dem Hintergrund herauszuwachsen und wirkt gleichzeitig als Ankerpunkt für die umliegenden Elemente. Diese sind jedoch nicht klar definierbar; sie erscheinen eher als Andeutungen, flüchtige Impressionen von Wänden, Möbeln oder anderen architektonischen Strukturen.
Die Malweise ist durch eine grobe, pastose Textur gekennzeichnet. Pinselstriche sind deutlich erkennbar und verleihen der Oberfläche eine raue, fast taktile Qualität. Diese Technik verstärkt den Eindruck von Fragmentierung und Zerrissenheit, als ob die dargestellte Realität in ihre Einzelteile zerlegt worden wäre.
Es entsteht ein Gefühl der Unruhe und des Ungewissenen. Die fehlende Perspektive und die Auflösung klarer Formen lassen den Betrachter im Unklaren darüber, was genau dargestellt wird. Es scheint, als ob der Künstler nicht an einer realistischen Wiedergabe interessiert ist, sondern vielmehr an der Erforschung von Form, Farbe und Struktur.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über die Auflösung traditioneller Werte oder die Fragmentierung der modernen Erfahrung interpretiert werden. Die Dunkelheit der Farbpalette und die unklare Komposition könnten ein Gefühl von Isolation und Entfremdung vermitteln. Gleichzeitig birgt die Abwesenheit eindeutiger Repräsentationen auch eine gewisse Freiheit für den Betrachter, eigene Bedeutungen zu konstruieren und sich in das Werk hineinzuversetzen. Die Malerei lädt somit zu einer introspektiven Auseinandersetzung ein, ohne definitive Antworten zu liefern.