#43990 Bernard Cathelin (1919-2004)
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Bernard Cathelin – #43990
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Die Farbpalette ist dominiert von gedämpften Rot-, Rosa- und Lilatönen, die mit Blau- und Grautönen kontrastieren. Diese Farbkombination erzeugt eine melancholische, fast düstere Stimmung. Die Rottöne scheinen sich in der unteren Bildhälfte zu konzentrieren und verleihen dem Motiv eine gewisse Schwere oder Bedrohung. Die blauen Flächen wirken wie Fensteröffnungen oder Lichtungen im Gebäudeensemble, die jedoch nicht zur Klärung des Gesamtbildes beitragen, sondern vielmehr die Fragmentierung verstärken.
Der Pinselstrich ist grob und ungestüm, was eine gewisse Unruhe und Dynamik in das Werk bringt. Die Formen sind nicht klar definiert, sondern verschwimmen miteinander, was den Eindruck einer Zerstörung oder eines Verfalls erweckt. Es scheint, als ob die Strukturen im Begriff wären, sich aufzulösen.
Die Komposition wirkt dicht und beengend. Es fehlt an Tiefe und Perspektive; die Elemente scheinen flach vor einem diffusen Hintergrund zu schweben. Dies verstärkt den Eindruck einer surrealen oder traumartigen Welt.
Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zur Entfremdung des Menschen in der modernen Stadt interpretiert werden. Die fragmentierten Formen und die düstere Farbgebung könnten ein Gefühl von Isolation, Verlust und Zerstörung vermitteln. Die fehlende Orientierung deutet auf eine Desorientierung hin, möglicherweise auch auf den Verlust traditioneller Werte oder Strukturen. Es könnte sich um eine Reflexion über die Vergänglichkeit des Daseins und die Fragilität menschlicher Konstruktionen handeln. Die Abwesenheit von Menschen verstärkt diesen Eindruck der Verlassenheit und des stillen Verfalls.