#43980 Bernard Cathelin (1919-2004)
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Bernard Cathelin – #43980
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Der Strauß besteht aus einer Mischung von tiefvioletten und schneeweißen Blüten. Die violetten Blumen dominieren die Komposition und wirken fast schwerfällig in ihrer Formgebung. Sie sind nicht naturalistisch dargestellt, sondern eher als vereinfachte, geometrische Formen angelegt. Die weißen Blüten stehen im Kontrast zu den dunklen Tönen und erzeugen einen visuellen Akzent. Ihre Darstellung ist ebenfalls abstrahiert, mit nur wenigen Pinselstrichen, die ihre Blätter andeuten.
Das weiße Gefäß, in dem die Blumen stecken, wirkt schlicht und unaufgeregt. Es ist lediglich angedeutet, ohne detaillierte Ausarbeitung. Die Stiele der Blumen sind kaum erkennbar, sondern erscheinen als dünne Linien, die sich aus dem Gefäß erheben.
Die Farbgebung des Bildes ist insgesamt zurückhaltend und harmonisch. Das Zusammenspiel von Violett und Weiß erzeugt eine gewisse Spannung, während das Beige im Hintergrund für Ruhe sorgt. Die Malweise wirkt spontan und expressiv, mit sichtbaren Pinselstrichen, die der Oberfläche eine lebendige Textur verleihen.
Subtextuell könnte die Darstellung des Straußes als ein Symbol für Vergänglichkeit interpretiert werden. Die vereinfachten Formen und gedämpften Farben lassen auf einen Verlust an Lebendigkeit schließen. Gleichzeitig kann das Weiß der Blüten als Hoffnungsschimmer oder Zeichen von Reinheit gedeutet werden, das im Kontrast zur Dunkelheit steht. Der schlichte Hintergrund könnte die Isolation des Straußes betonen und seine Zerbrechlichkeit hervorheben. Insgesamt vermittelt die Malerei eine melancholische Stimmung, die zum Nachdenken anregt.