William Parker, 4th Baron Monteagle and 11th Baron Morley (1575-1622) John de Critz (1555-1641)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John de Critz – William Parker, 4th Baron Monteagle and 11th Baron Morley (1575-1622)
Ort: The Berger Collection at the Denver
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung dominiert in warmen Brauntönen, die durch das dunkle Hintergrundgewebe verstärkt werden. Diese Dunkelheit lenkt die Aufmerksamkeit auf die detailreiche Kleidung des Mannes. Er trägt eine reich verzierte Weste mit goldenen Stickereien über einem dunkleren Hemd. Die Ärmel sind mit feinen Stoffbahnen ausgekleidet, was auf einen gewissen Reichtum und Geschmack hindeutet. Ein kunstvolles Kragenband, ebenfalls mit aufwendigen Verzierungen versehen, umrahmt sein Gesicht. Ein einzelner Anhänger an einer Kette fällt ins Auge und könnte ein persönliches Symbol oder ein Zeichen seines Standes darstellen.
Das Gesicht des Mannes ist von einem gepflegten Bart und Schnurrbart gesäumt, typisch für die Mode seiner Zeit. Die Haut wirkt durch die Beleuchtung leicht gerötet, was dem Porträt eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Die Haltung des Dargestellten – eine Hand ruhend auf der Hüfte – suggeriert eine kontrollierte Würde und Selbstbeherrschung.
Subtextuell könnte das Gemälde den Wunsch nach einer Darstellung von Macht und Stabilität ausdrücken. Die dunkle Umgebung verstärkt die Aura des Mannes, während die kostbare Kleidung seinen gesellschaftlichen Status unterstreicht. Die direkte Blickrichtung impliziert eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber dem Betrachter – ein Zeichen von Autorität und möglicherweise auch der Aufforderung zur Anerkennung seiner Position. Es ist anzunehmen, dass das Porträt dazu diente, den sozialen Rang des Mannes zu festigen und sein Ansehen in seinem Umfeld zu untermauern. Die Detailgenauigkeit der Darstellung lässt auf eine sorgfältige Inszenierung schließen, die darauf abzielt, ein möglichst positives Bild des Dargestellten zu vermitteln.