Portrait of A. S. Pushkin Vasily Tropinin (1776-1857)
Vasily Tropinin – Portrait of A. S. Pushkin
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Maler: Vasily Tropinin
Das Porträt von Alexander Sergejewitsch Puschkin, das der Künstler Wassili Tropinin schuf, ist vielleicht das populärste Bild des großen Dichters in der heutigen Zeit. Und laut Alexander Sergejewitsch selbst ist dieses Porträt ziemlich realistisch. Die Figur des Dichters steht vor uns; er sitzt mit leicht gedrehtem Kopf, sein Blick bildet eine Diagonale zu uns von der linken Rückseite des Porträts zur rechten Außenseite der Leinwand.
Beschreibung des Gemäldes "Porträt von Alexander Puschkin" von Wassili Tropinin.
Das Porträt von Alexander Sergejewitsch Puschkin, das der Künstler Wassili Tropinin schuf, ist vielleicht das populärste Bild des großen Dichters in der heutigen Zeit. Und laut Alexander Sergejewitsch selbst ist dieses Porträt ziemlich realistisch.
Die Figur des Dichters steht vor uns; er sitzt mit leicht gedrehtem Kopf, sein Blick bildet eine Diagonale zu uns von der linken Rückseite des Porträts zur rechten Außenseite der Leinwand. Der Dichter ist glatt rasiert, bis auf die weichen Koteletten, die an leichte Wolken erinnern, nur dass sie schwarz sind, wie das lockige Haar auf seinem Kopf. Der Kragen seines weißen Hemdes ist gestärkt und mit einem schwarzen Halstuch gebunden.
Über seinem Untergewand trägt der Dichter etwas, das für uns wie eine Mischung aus einem braunen Mantel und einem Hausmantel mit schwarzem Revers aussieht. In der unteren linken Ecke des Gemäldes sieht man einen rot-rosa Tisch, wahrscheinlich aus Granit, auf dem die Hand des großen Klassikers des goldenen Wortes ruht. Die Finger der Hand sind zu einer entspannten Faust geballt. Am Zeigefinger und am Daumen zieren goldene Ringe die Hand des unübertroffenen Meisters der Feder.
Bei näherer Betrachtung ist unter dem Ellbogen von Puschkins Hand ein Manuskript verborgen, dessen weiße Ecken sich dem aufmerksamen Kunstkenner nur leicht zeigen.
Das Porträt ist sehr elegant gestaltet. Alexander Sergejewitsch wird hier mit einem Höchstmaß an Authentizität dargestellt, als ob wir eine lebende Person oder ein Foto von ihm sehen. Der Blick und das Gesicht des Dichters sind ruhig, und gleichzeitig gibt es einen Hauch von Unruhe oder Angst vor etwas Kommendem. Vielleicht hat der Dichter über seine Zukunft nachgedacht, oder zumindest ist eine unterschwellige Angst in diesem Bild zu spüren, aber der Gesamteindruck ist ästhetisch positiv.
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Der Mann trägt eine dunkle Jacke mit hochgeschlossenem Kragen und einem weißen Hemd darunter. Die Jacke wirkt robust und unprätentiös, was einen Eindruck von Mannhaftigkeit und Ungezwungenheit vermittelt. Der Kragen und die leicht geöffneten Knöpfe des Hemdes deuten auf eine gewisse Offenheit und möglicherweise auch auf eine gewisse Rebellion gegen starre Konventionen hin.
Das Gesicht des Mannes ist von einer gewissen Melancholie geprägt. Seine Augen wirken ernst und nach innen gerichtet, als ob er in tiefen Gedanken versunken wäre. Der dunkle Bart und die dunklen Locken, die das Gesicht umrahmen, verleihen ihm einen dramatischen und zugleich poetischen Charakter. Die Haltung der Hände, die auf einem Tisch oder einer ähnlichen Oberfläche ruhen, verstärkt den Eindruck der Kontemplation. Ein Ring am Finger deutet auf einen Familienstand hin.
Die Farbgebung ist gedeckt und warm, mit dunklen Brauntönen und Grüntönen, die durch das helle Weiß des Hemdes und die hellere Hautfarbe des Mannes hervorgehoben werden. Die Lichtführung ist sorgfältig eingesetzt, um die Gesichtszüge und die Textur der Kleidung zu betonen.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier ein Intellektueller, ein Künstler oder ein Denker dargestellt wird. Die ernste Miene, die nachdenkliche Haltung und die schlichte Kleidung lassen auf eine Persönlichkeit schließen, die sich nicht primär um äußere Erscheinung sorgt, sondern eher um innere Werte und geistige Bestrebungen. Der dunkle Hintergrund und die gedämpfte Farbgebung könnten zudem eine Atmosphäre der Einsamkeit oder der inneren Zerrissenheit andeuten. Insgesamt erweckt das Porträt den Eindruck eines Mannes, der mit sich selbst und seiner Rolle in der Welt kämpft.