Portrait of John Baskerville (1706-1775) James Millar (1735-1805)
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James Millar – Portrait of John Baskerville (1706-1775)
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Tönen – Schwarz für den Anzug, tiefes Rot für das Futter der Weste und die Polsterung des Stuhls, sowie erdige Farbtöne im Gesicht. Diese Zurückhaltung in der Farbpalette verleiht dem Bild eine gewisse Würde und Seriosität. Das Licht fällt von links auf, wodurch das Gesicht plastisch hervorgehoben wird und bestimmte Details betont werden, wie beispielsweise die Falten um die Augen und den Mund, die ein Leben voller Erfahrung andeuten.
Die Kleidung des Mannes ist typisch für seine Zeit: Ein dunkler Anzug mit roten Besätzen, darunter eine weiße Rüschenbluse. Die sorgfältige Darstellung der Textilien – das Glänzen der Knöpfe, die Faltenwürfe im Stoff – zeugt von dem Wunsch des Künstlers, den Reichtum und den Status des Porträtierten zu unterstreichen. Die Perücke, typisch für das 18. Jahrhundert, trägt zur Darstellung seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht bei.
Der Mann hält einen Stock in der Hand, dessen Spitze kaum sichtbar ist. Dieser Detail könnte eine subtile Referenz auf seinen gesellschaftlichen Einfluss oder seine Position sein – ein Attribut, das oft mit Autorität und Macht assoziiert wird.
Die Haltung des Dargestellten wirkt etwas steif und formell. Es fehlt an Spontaneität oder einer lockeren Körperhaltung. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine offizielle Darstellung handelt, die dazu bestimmt war, einen bestimmten Eindruck zu vermitteln. Der Blick ist ernst, fast melancholisch, was möglicherweise auf ein nachdenkliches Wesen oder eine gewisse Lebensmüdigkeit schließen lässt. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck eines Mannes, der sein Leben in einer Position von Verantwortung und Autorität verbracht hat.