Landscape Study from Barbizon Carl Larsson (1853-1919)
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Carl Larsson – Landscape Study from Barbizon
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Vor der Mauer erstreckt sich eine üppige Vegetation. Hohes Gras, wild wachsende Pflanzen und eine blühende Hecke dominieren das Vordergrund. Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft, in warmen Gelb- und Brauntönen gehalten, die den Eindruck von Sonneneinstrahlung und trockener Erde vermitteln. Die Blüten der Hecke setzen Akzente in zarten Rosatönen, die dem Gesamtbild eine gewisse Zartheit verleihen.
Im Hintergrund sind Häuser mit roten Dächern erkennbar, die unter einem bedeutenen, grauen Himmel liegen. Dieser Himmel trägt wesentlich zur melancholischen Stimmung des Werkes bei. Er wirkt bedrohlich, doch auch malerisch, und suggeriert eine bevorstehende Veränderung des Wetters. Ein einzelner, größerer Baum mit dunkler Krone steht links von der Mauer und rahmt die Szene.
Die Malweise ist locker und impressionistisch. Die Pinselstriche sind deutlich erkennbar und tragen zur Darstellung der flüchtigen Atmosphäre bei. Hier wird weniger auf präzise Details Wert gelegt als auf den Gesamteindruck und die Wiedergabe des Lichtes.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, um eine flüchtige Wahrnehmung einer ländlichen Umgebung. Die Abgrenzung durch die Mauer, verbunden mit dem offenen Tor, könnte als Metapher für das Verhältnis zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Die Wildheit der Vegetation, kontrastiert mit der Zivilisation, die sich im Hintergrund andeutet, erzeugt eine Spannung, die den Betrachter zum Nachdenken anregt. Das Bild vermittelt eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnlichkeit, die jedoch durch die düstere Stimmung des Himmels und die fragmentarische Darstellung leicht getrübt wird.