Cerca de la bodega 1917 Carl Larsson (1853-1919)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Carl Larsson – Cerca de la bodega 1917
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Hintergrund ist von üppiger Vegetation geprägt – Birken und andere Bäume bilden einen dichten Rahmen. Ein Gebäude, vermutlich eine Scheune oder ein ähnliches Wirtschaftsgebäude, dominiert das Zentrum der Komposition. Auf dem Dach des Gebäudes tummeln sich drei weitere Kinder, die scheinbar spielerisch oder neugierig die Umgebung erkunden. Einer steht auf dem Dach, die beiden anderen scheinen sich dort aufzuhalten.
Die Farbgebung ist warm gehalten, mit dominanten Tönen von Gelb, Grün und Braun. Die Sonne scheint hell, wodurch die Szene eine leicht idyllische Atmosphäre erhält. Dennoch wirkt die Darstellung nicht ausschließlich positiv; die ernste Miene des Mädchens im Vordergrund und die unaufmerksame Haltung der anderen Kinder auf dem Dach könnten einen Hauch von Melancholie oder gar eine Ahnung von möglichen Gefahren andeuten.
Es lässt sich die Vermutung zulassen, dass die Darstellung ein Fragment aus dem Alltag eines ländlichen Gemeinwesens einfängt. Das Mädchen, das mit dem Korb in der Hand steht, könnte auf dem Weg zum Sammeln von Beeren oder Pilzen sein, während die anderen Kinder ihre kindliche Energie auf dem Dach des Gebäudes entfalten. Die Komposition suggeriert eine Spannung zwischen dem ruhigen, besonnenen Handeln des Mädchens und der ausgelassenen Unbekümmertheit der anderen Kinder.
Darüber hinaus könnte die Darstellung auch als Reflexion über die Übergänge von der Kindheit zum Erwachsenwerden interpretiert werden. Das Mädchen im Vordergrund scheint bereits einen gewissen Grad an Verantwortungsbewusstsein und Selbstbeherrschung zu besitzen, während die anderen Kinder noch in einer Phase unbeschwerter kindlicher Spiele gefangen sind. Die Jahreszahl 1917, die im unteren rechten Bereich des Bildes angebracht ist, könnte auf die Zeit der Entstehung hinweisen und somit eine Verbindung zur gesellschaftlichen und politischen Situation der Zeit herstellen, auch wenn dies ohne weitere Kontextinformationen nur spekulativ bleibt.