Daddy’s Room. From A Home Carl Larsson (1853-1919)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Carl Larsson – Daddy’s Room. From A Home
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung des Raumes ist bemerkenswert. Neben dem dominierenden Weiß und Rot finden sich gedämpfte Grautöne, die dem Raum eine melancholische Stimmung verleihen. Die roten Akzente, insbesondere im Dachbereich und den Fenstern, wirken gleichzeitig warm und distanziert.
Die Wände sind mit Regalen gefüllt, die Bücher und andere Gegenstände beherbergen. Diese Bücherreihen zeugen von einer intellektuellen Beschäftigung des Bewohners und lassen auf eine gewisse Bildung schließen. Die Anordnung der Gegenstände wirkt jedoch nicht ordentlich, sondern eher zufällig, was einen Eindruck von gelebter Raum schafft.
Ein Paar hochgezogene Stiefel stehen vor dem Bett, was auf eine kürzliche Ankunft oder eine gewisse Eile hindeutet. Auf einem kleinen Tisch neben dem Bett befindet sich eine Schreibmaschinette, was auf die berufliche Tätigkeit des Bewohners verweist. Ein Spiegel an der Wand reflektiert den Raum und verstärkt so das Gefühl der Enge und des Eingeschlossenseins.
Die Fenster sind groß und bieten einen Blick auf eine verschwommene Außenwelt. Die Fensterrahmen sind ebenfalls rot gehalten und bilden einen Kontrast zum hellen Interieur.
Der Raum wirkt insgesamt von einer gewissen Stillstand und Reflexion geprägt. Die Anordnung der Gegenstände und die Farbgebung lassen auf eine Person schließen, die sich in einer Phase der persönlichen Suche oder des Umbruchs befindet. Der Raum ist nicht nur ein Ort des Schlafes, sondern auch ein Spiegelbild des Inneren des Bewohners. Die subtile Melancholie des Raumes wird durch die verschwommene Außenwelt noch verstärkt und suggeriert eine gewisse Entfremdung von der Realität. Es entsteht der Eindruck eines Rückzugsortes, in dem die Person sich der eigenen Gedanken hingibt.