malevich suprematism (non-objective composition) 1916 Kazimir Malevich (1879-1935)
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Kazimir Malevich – malevich suprematism (non-objective composition) 1916
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Ein großer, dunkler Kreis befindet sich am oberen linken Bildrand und wirkt wie ein Ankerpunkt. Ihm gegenüber, im oberen rechten Quadranten, befindet sich ein gleichmäßig rotes Rechteck, das durch seine Form und Farbe eine gewisse Stabilität ausstrahlt.
Zwischen diesen beiden Polen schweben weitere Elemente: ein kleineres, blaues Quadrat, zwei schräg angeschnittene, gelb-braune Rechtecke, sowie eine Reihe von roten, vertikalen und diagonalen Linien und Rechtecken. Diese Elemente sind nicht in einer geradlinigen Anordnung platziert, sondern wirken wie zufällig verteilt, obwohl ihre Positionierung offensichtlich sorgfältig kalkuliert ist. Die roten Formen dominieren das Zentrum und erzeugen eine Art optische Spannung, die das Auge durch die gesamte Komposition lenkt.
Die Textur der einzelnen Formen deutet auf eine Verwendung von Ölfarben hin, wobei die Oberfläche in einigen Bereichen leicht strukturiert ist, was dem Werk eine haptische Qualität verleiht. Die Farben sind intensiv und ungemischt, wodurch eine starke, unmittelbare Wirkung entsteht.
Es scheint, als ob der Künstler hier nicht primär eine gegenständliche Realität abbilden wollte, sondern vielmehr die Beziehung zwischen Farben und Formen, sowie deren Wirkung auf den Betrachter erforscht. Die Komposition wirkt fast wie eine abstrakte Notation, die eine innere, nicht-gegenständliche Erfahrung ausdrückt. Die Anordnung der Elemente lässt vermuten, dass es um das Streben nach einer neuen, reinen Formensprache geht, die sich von der Darstellung der äußeren Welt emanzipiert. Die vermeintliche Zufälligkeit der Anordnung lässt jedoch auch Raum für Interpretationen hinsichtlich innerer Gesetzmäßigkeiten und harmonischer Beziehungen.