Battle of Leipzig from 2 to 7 October 1813 Alexander Zaurweid (1783-1844)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Alexander Zaurweid – Battle of Leipzig from 2 to 7 October 1813
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund drängen sich Soldaten dicht aneinander, eine unüberschaubare Masse aus Uniformen und Waffen. Die Farbgebung ist hier besonders intensiv: leuchtende rote Jacken kontrastieren mit den dunklen Blautönen anderer Einheiten. Einzelne Figuren stechen hervor – Offiziere auf Pferden, die Befehle erteilen, Soldaten, die in Kampfhandlungen verwickelt sind, und auch einige gefallene oder verwundete Männer, deren Leiden durch ihre Positionierung im Bild betont werden. Die Komposition ist dicht und dynamisch; es fehlt an klaren Linien, stattdessen herrscht ein Gefühl von Bewegung und Unruhe vor.
Weiter hinten im Bild zeichnen sich die Konturen einer Stadt ab, die offenbar Schauplatz der Kämpfe war. Rauchwolken steigen hier ebenfalls auf, was auf Zerstörungen in der bebauten Umgebung hindeutet. Die Tiefe des Bildes wird durch die perspektivische Darstellung der Landschaft und die schrittweise Verdunkelung der weiter entfernten Bereiche erzeugt.
Die Künstlerin oder der Künstler scheint weniger an einer detaillierten Schilderung einzelner Ereignisse interessiert zu sein, sondern vielmehr daran, das kollektive Erleben eines Krieges einzufangen – die Angst, die Verzweiflung und die physische Zerstörung. Die Darstellung der vielen Menschen, sowohl im Kampf als auch in Not, suggeriert eine Reflexion über die menschlichen Kosten des Konflikts. Es ist nicht nur ein Abbild einer Schlacht, sondern vielmehr eine Allegorie auf die Gewalt und das Leid, die mit Krieg verbunden sind. Der Fokus liegt weniger auf dem militärischen Triumph oder der strategischen Bedeutung der Auseinandersetzung, sondern eher auf den unmittelbaren Auswirkungen auf die beteiligten Menschen. Die Darstellung des Himmels, als ein dunkler, bedrohlicher Hintergrund, verstärkt diesen Eindruck und verleiht dem Bild eine pathetische Note.