Paul Cézanne, French, 1839-1906 – Group of Bathers Philadelphia Museum of Art
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Philadelphia Museum of Art – Paul Cézanne, French, 1839-1906 -- Group of Bathers
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figuren sind nicht idealisiert dargestellt, sondern wirken voluminös und geformt, mit einer gewissen Rauheit in der Darstellung der Haut und der Muskeln. Die Farbwahl ist gedämpft, mit einer Vorliebe für erdige Töne, die die Körper in den grünen Hintergrund einbetten. Dieser Hintergrund besteht aus dichtem Blätterwerk, das in breiten, fast impressionistischen Pinselstrichen angelegt ist und eine gewisse Tiefe und Dichte erzeugt.
Die Komposition wirkt zunächst unruhig, doch bei näherer Betrachtung entdeckt man eine innere Ordnung. Die Körper sind nicht einfach nur nebeneinandergestellt, sondern bilden eine dynamische Anordnung, die das Auge um die Leinwand herumführt. Die Figuren scheinen in einem Moment der Entspannung und des gemeinsamen Erlebens eingefroren zu sein.
Es liegt eine gewisse Ambivalenz in der Darstellung vor. Einerseits vermittelt das Motiv der nackten Figuren in der Natur eine Assoziation mit Ursprünglichkeit und Freiheit. Andererseits erweckt die distanzierte, beobachtende Darstellung einen Hauch von Künstlichkeit und Beobachtung. Die Figuren wirken weder vollständig in ihrer Umgebung integriert, noch sind sie völlig von ihr getrennt.
Die Darstellung deutet auf ein Interesse am Akt als Formmotiv hin, jedoch nicht in der traditionellen, idealisierenden Weise. Vielmehr scheint es dem Autor darum zu gehen, die Formen und Strukturen des menschlichen Körpers in ihrer natürlichen Umgebung zu erfassen und zu analysieren. Die Landschaft selbst wird zu einem integralen Bestandteil der Komposition und trägt zur Gesamtstimmung des Werkes bei. Es entsteht der Eindruck, dass der Künstler die Figuren nicht nur als Individuen, sondern auch als Teil einer größeren, organischen Einheit betrachtet.