Jean-Baptiste-Camille Corot, French, 1796-1875 – Goatherd of Terni Philadelphia Museum of Art
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Philadelphia Museum of Art – Jean-Baptiste-Camille Corot, French, 1796-1875 -- Goatherd of Terni
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Im Vordergrund grasen einige Ziegen auf einer felsigen Fläche. Ihre Formen sind grob gehalten und verschmelzen fast mit dem dunklen Unterholz. Weiter hinten, am Rande eines sanften Hügels, erkennen wir die Gestalt eines Hirten, begleitet von einem einzelnen Schaf. Er steht im Gegenlicht, wodurch seine Figur nur schemenhaft erkennbar ist und eine Aura der Kontemplation umgibt.
Der Himmel nimmt einen erheblichen Teil des Bildes ein und ist in gedämpften Tönen gehalten – Grau-, Blau- und Rosatöne verschmelzen miteinander und erzeugen den Eindruck eines abendlichen oder morgendlichen Himmels. Das Licht scheint von hinter dem Hügel zu kommen, wodurch die Szene eine melancholische Stimmung erhält.
Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich. Der Künstler hat es verstanden, eine Atmosphäre der Stille und Abgeschiedenheit einzufangen. Die dunklen Farben und das diffuse Licht erzeugen ein Gefühl der Wehmut, während die pastoralen Elemente – Hirte, Ziegen, Hügel – eine Sehnsucht nach einer einfachen, naturnahen Lebensweise suggerieren. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär an der realistischen Darstellung der Landschaft interessiert ist, sondern vielmehr an der Vermittlung eines Gefühls, einer Stimmung. Die Szene könnte als Allegorie für die Vergänglichkeit des Lebens oder die Suche nach innerer Ruhe interpretiert werden. Der Hirte, klein und unscheinbar im Angesicht der Natur, steht symbolisch für den Menschen in seiner Beziehung zur Welt.