Gilbert Charles Stuart, American, 1755-1828 – Portrait of Mrs. Christopher Bertson Philadelphia Museum of Art
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Philadelphia Museum of Art – Gilbert Charles Stuart, American, 1755-1828 -- Portrait of Mrs. Christopher Bertson
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt ein Kleid in hellen, fast weißen Tönen, das durch eine schlichte Schleife an der Taille akzentuiert wird. Das Kleid wirkt elegant, aber nicht überladen, was einen Hinweis auf einen zurückhaltenden Geschmack geben könnte. Besonders auffällig ist die Frisur: Eine hochgesteckte, lockige Haarpracht dominiert den oberen Bildbereich und unterstreicht die Mode des späten 18. Jahrhunderts. Die Haare sind in einem hellen Blondton gehalten, der im Kontrast zum dunkleren Hintergrund steht.
Der Hintergrund selbst ist dunkel gehalten, fast schwarz, was dazu dient, die Figur hervorzuheben und ihr eine gewisse Monumentalität zu verleihen. Die Dunkelheit lässt das Licht auf das Gesicht und die Kleidung fallen, wodurch diese Bereiche besonders betont werden. Die Farbgebung insgesamt wirkt gedämpft und harmonisch, mit einer Vorliebe für helle Töne und subtile Schattierungen.
Es scheint, als ob der Künstler Wert darauf gelegt hat, eine gewisse innere Ruhe und Kontemplation in dem Porträt zu vermitteln. Die Haltung der Frau ist aufrecht, aber nicht steif; ihre Hand ruht sanft auf ihrem Schoß. Der Ausdruck im Gesicht ist weder übertrieben fröhlich noch traurig, sondern eher von einer stillen Gelassenheit geprägt.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mitglieds der wohlhabenden Gesellschaft interpretiert werden, die Wert auf Anstand und Repräsentation legt. Die sorgfältige Inszenierung – die Frisur, das Kleid, die Pose – deutet auf einen Wunsch hin, einen bestimmten sozialen Status zu demonstrieren. Gleichzeitig vermittelt die ungeschminkte Direktheit des Blicks den Eindruck von Authentizität und Selbstvertrauen, was über eine bloße Repräsentation von Reichtum hinausgeht. Die zurückhaltende Eleganz der Kleidung könnte auch auf eine gewisse Bescheidenheit hindeuten, die im Kontrast zu dem luxuriösen Lebensstil steht, der sich aus ihrem sozialen Umfeld ableiten lässt.