Portrait of a Lady Gustaf Lundberg (1695-1786)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Gustaf Lundberg – Portrait of a Lady
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft, überwiegend in Pastelltönen gehalten. Das Hautbild wirkt blass, mit zarten Schattierungen, die den Gesichtszügen Form verleihen. Die Haare sind in einer aufwendigen, lockigen Frisur gestylt, die mit einem Arrangement aus Rosen und kleinen Blumen verziert ist. Diese Blumenschmuck deutet auf Weiblichkeit und möglicherweise auf eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht hin. Die Kleidung, vermutlich ein leichter Stoff in einem warmen Braunton, ist nur andeutungsweise dargestellt und lenkt die Aufmerksamkeit primär auf das Gesicht.
Die leicht unsichere, fast skizzenhafte Ausführung lässt vermuten, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, die die Persönlichkeit der Dame einfangen sollte, anstatt eine idealisierte Darstellung zu liefern. Die leicht geöffneter Mundwinkel lassen eine gewisse Wärme und Lebendigkeit erkennen.
Subtextuell könnte das Porträt einen Einblick in die gesellschaftlichen Konventionen und Schönheitsideale der Zeit geben. Die aufwendige Frisur und die Blumenschmuck unterstreichen die Bedeutung von Repräsentation und sozialem Status. Die direkte Blickrichtung der Dame erzeugt eine Verbindung zum Betrachter und verleiht dem Porträt eine gewisse Intimität. Die unvollendete, fast flüchtige Natur der Darstellung vermittelt den Eindruck, dass die Künstlerin mehr an der Erfassung des Wesens der Dame als an einer perfekten, formellen Darstellung interessiert war.