#03077 Ercole Pignatelli
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Ercole Pignatelli – #03077
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Über dieser architektonischen bzw. naturbasierten Basis erhebt sich ein Himmelsbild. Hier sind zahlreiche Sterne angedeutet, die jedoch nicht in einer traditionellen, harmonischen Anordnung erscheinen. Vielmehr wirken sie dynamisch und fast chaotisch, als würden sie in rasender Geschwindigkeit umherwirbeln. Die Darstellung der Sterne ist durch schräge Linien und eine gewisse Unschärfe gekennzeichnet, was einen Eindruck von Bewegung und vielleicht auch von Instabilität erzeugt.
Die Kontrastierung zwischen dem düsteren, geometrischen Untergrund und dem bewegten Himmelsbild ist auffällig. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Erdung und Transzendenz, zwischen Stasis und Dynamik. Die Künstlerin/der Künstler scheint eine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch (oder menschlicher Schöpfung) und Kosmos zu thematisieren.
Die Verwendung von Graustufen verstärkt die Dramatik des Bildes. Die fehlende Farbgebung lenkt den Blick auf die Formen, Strukturen und die Licht-Schatten-Verhältnisse. Dies trägt dazu bei, eine Atmosphäre der Melancholie oder sogar der Beklommenheit zu erzeugen.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk als Metapher für innere Konflikte oder gesellschaftliche Umbrüche interpretiert werden kann. Die fragmentierte Landschaft könnte für die Zerrissenheit der modernen Welt stehen, während der wirbelnde Sternenhimmel eine Sehnsucht nach Freiheit und spiritueller Erhebung symbolisiert. Die Abwesenheit von menschlichen Figuren verstärkt den Eindruck einer entfremdeten Existenz.