#03082 Ercole Pignatelli
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Ercole Pignatelli – #03082
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Im Zentrum liegt eine Anordnung rechteckiger Becken oder Terrassen, deren genaue Funktion unklar bleibt. Sie wirken wie ein abstrahiertes Gartenlayout, jedoch ohne die übliche Lebendigkeit und Farbigkeit eines realen Gartens. Die geometrischen Strukturen werden von einer dichten Vegetation umgeben, die in Form von stilisierten Bäumen und Büschen angedeutet wird. Diese Pflanzen bilden eine Art Barriere oder Begrenzung zu den rechteckigen Elementen.
Die Beleuchtung ist ungleichmäßig; bestimmte Bereiche sind stark hervorgehoben, während andere im Schatten liegen. Dies verstärkt die räumliche Tiefe und erzeugt ein Gefühl von Geheimnis und Melancholie. Die Verwendung des Lichtes lenkt die Aufmerksamkeit auf die Details der Struktur und betont ihre künstliche Natur.
Die monochrome Farbgebung trägt zur distanzierten und fast archäologischen Wirkung bei. Es entsteht eine Atmosphäre, die an Ruinen oder verlassene Orte erinnert. Man könnte interpretieren, dass es sich um eine Reflexion über den menschlichen Eingriff in die Natur handelt – ein Versuch, diese zu kontrollieren und zu formen, der jedoch letztlich zu einer Entfremdung führt. Die Künstlerin/der Künstler scheint hier weniger an der Darstellung eines konkreten Ortes interessiert zu sein, sondern vielmehr an der Untersuchung von Formen, Strukturen und dem Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt. Die Abwesenheit von menschlichen Figuren verstärkt den Eindruck einer stillen, verlassenen Welt, in der die Zeit stehen geblieben ist.