Ladak # 97 Ladak (Turquoise lake in the mountains) Roerich N.K. (Part 5)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Roerich N.K. – Ladak # 97 Ladak (Turquoise lake in the mountains)
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist durch eine klare Struktur gekennzeichnet. Die Bergkette erstreckt sich horizontal über das Bildformat, wobei die Gipfel in einer leicht vereinfachten Form dargestellt sind. Sie wirken monumental und unbezwingbar, ihre steilen Hänge scheinen sich fast senkrecht in den Himmel zu erheben. Die Perspektive ist reduziert; es fehlt an Details, die eine tiefere räumliche Tiefe suggerieren würden. Stattdessen wird ein Eindruck von Weite und Distanz vermittelt.
Der Himmel, ebenfalls in einem blassen Blauton gehalten, verstärkt das Gefühl der Kühle und des Abstands. Die sparsame Verwendung von Farbe lenkt die Aufmerksamkeit auf die Formgebung und die Struktur der Landschaft. Die Oberfläche wirkt nicht naturalistisch wiedergegeben; vielmehr scheint sie aus flächigen Farbbausteinen aufgebaut zu sein, was eine gewisse Abstraktion suggeriert.
Subtextuell könnte das Werk als Ausdruck einer Sehnsucht nach Erhabenheit und Unberührtheit interpretiert werden. Die Kargheit der Landschaft, die Reduktion auf wesentliche Formen und Farben, könnten ein Gefühl von Einsamkeit und Kontemplation hervorrufen. Die Distanz zur dargestellten Szene lässt den Betrachter als Außenstehenden erscheinen, der eine ferne, unerreichbare Welt betrachtet. Es könnte sich um eine Reflexion über die menschliche Position im Angesicht der Natur handeln – klein, unbedeutend und doch fasziniert von ihrer Macht und Schönheit. Die Abwesenheit jeglicher menschlicher Präsenz unterstreicht diesen Eindruck zusätzlich.