Vertices # 41 Roerich N.K. (Part 5)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Roerich N.K. – Vertices # 41
Ort: National Gallery for foreign art, Sofia (Национална галерия за чуждестранно изкуство).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Künstler hat sich für eine reduzierte Farbpalette entschieden: überwiegend Blautöne und Weiß dominieren das Bildfeld. Die verschiedenen Schattierungen von Blau verleihen der Szenerie Tiefe und suggerieren die Distanz des Berges, während das Weiß des Schnees einen kalten, fast unwirklichen Glanz erzeugt. Die sparsame Verwendung dunklerer Violett- und Lilatöne im unteren Bereich des Bildes verstärkt den Eindruck von Schatten und verleiht dem Berg eine zusätzliche Schwere.
Die Darstellung ist nicht naturalistisch; die Formen sind vereinfacht und abstrahiert, was dem Motiv eine gewisse Monumentalität und zeitlose Qualität verleiht. Die Konturen der Felsen und Schneefelder sind weichgezeichnet, wodurch ein Eindruck von Weichheit und Zerbrechlichkeit entsteht, der im Kontrast zur eigentlichen Größe des Berges steht. Die Pinselstriche sind sichtbar, was dem Bild eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit verleiht.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich nicht um eine reine Landschaftsdarstellung handelt. Vielmehr scheint das Motiv als Symbol für Erhabenheit, Unbezwingbarkeit und vielleicht auch Isolation zu dienen. Der Berg, in seiner majestätischen Stille, könnte als Metapher für die menschliche Existenz interpretiert werden – klein und unbedeutend angesichts der überwältigenden Kräfte der Natur. Die Kargheit des Bildes und die reduzierte Farbpalette verstärken diesen Eindruck von Distanz und Kontemplation. Die Komposition wirkt geschlossen, ohne jeglichen Bezug zur Umgebung, was die Isolation des Berges nochmals betont.