Himalayas # 50 Roerich N.K. (Part 5)
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Roerich N.K. – Himalayas # 50
Ort: National Gallery for foreign art, Sofia (Национална галерия за чуждестранно изкуство).
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Der Vordergrund wird durch einen dunklen, horizontal verlaufenden Streifen definiert, der vermutlich eine Ebene oder ein Tal darstellt. Er wirkt fast wie eine Bühne, auf der sich die Bergkette entfaltet. Die Komposition ist streng symmetrisch aufgebaut; die Berge füllen den oberen Bildbereich und werden durch die klare Horizontlinie unterteilt.
Die Farbwahl ist bemerkenswert: Das dominante Blau des Himmels verschmilzt sanft mit dem Violett der Berge, was eine gewisse Tiefe suggeriert, während das Weiß der Gipfel einen fast spirituellen Charakter verleiht. Die Farbflächen sind nicht gemischt oder verblendet, sondern wirken eher wie separate Elemente, die nebeneinander liegen. Dies verstärkt den Eindruck von Abstraktion und Formalisierung.
Die Darstellung ist weniger an eine realistische Wiedergabe der Natur angelehnt als vielmehr an eine subjektive Interpretation des Erlebten. Es entsteht ein Gefühl von Ehrfurcht vor der Größe und Unberührtheit der Berge, gleichzeitig aber auch eine Distanzierung durch die geometrische Vereinfachung. Die Abwesenheit jeglicher menschlichen Elemente unterstreicht die Isolation und das monumentale Wesen der Landschaft.
Es lässt sich vermuten, dass es hier um mehr geht als nur um die Darstellung einer Berglandschaft. Vielmehr scheint der Künstler nach universellen Formen und Strukturen zu suchen, nach dem Ausdruck von etwas Transzendentalem, das jenseits des Alltäglichen liegt. Die Reduktion auf geometrische Formen und eine begrenzte Farbpalette dient dazu, diese Essenz freizulegen und den Betrachter zur Kontemplation anzuregen.