The Himalayas # 146 Roerich N.K. (Part 5)
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Roerich N.K. – The Himalayas # 146
Ort: National Gallery for foreign art, Sofia (Национална галерия за чуждестранно изкуство).
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Die Berge selbst sind in verschiedenen Blautönen und Grauabstufungen dargestellt, wobei die Lichtverhältnisse eine klare Modellierung erzeugen. Die Gipfel sind durch helle, fast weiße Flächen akzentuiert, was ihnen eine fast überirdische Erscheinung verleiht. Diese schneebedeckten Gipfel stehen im Kontrast zu den dunkleren, schattigen Bereichen der Felswände.
Vor den Bergen erstreckt sich eine ebene Fläche, ebenfalls in Blau- und Grautönen gehalten, die den Eindruck einer weitläufigen, verschneiten Ebene erweckt. Die Fläche ist nicht flächig bemalt, sondern durch leichte Wölbungen und Schattierungen dynamisiert, was ihr eine gewisse Bewegung verleiht.
Die Farbpalette ist ausgesprochen monochrom, beschränkt sich fast ausschließlich auf verschiedene Blautöne und Grautöne. Diese Reduktion der Farben verstärkt die Wirkung der Form und der Komposition. Die Verwendung von Blau evoziert Gefühle von Ruhe, Distanz und vielleicht auch von Melancholie.
Die Abwesenheit jeglicher menschlicher Elemente oder Hinweise auf eine menschliche Präsenz trägt dazu bei, eine Atmosphäre der Stille und der Erhabenheit zu erzeugen. Es entsteht der Eindruck einer unberührten, fast spirituellen Landschaft. Der Betrachter wird vor die Größe und die Unantastbarkeit der Natur gestellt.
Es scheint, als würde der Künstler weniger an der realistischen Darstellung der Landschaft interessiert sein als vielmehr an der Erforschung von Formen, Farben und ihrer Wirkung auf den Betrachter. Die Darstellung wirkt abstrahiert und stilisiert, doch behält sie gleichzeitig eine gewisse erkennbare Landschaftsform bei. Hier kann man eine Suche nach dem Wesentlichen erkennen, nach der Reduktion auf die grundlegenden Elemente der Landschaft.