The Himalayas # 11 Roerich N.K. (Part 5)
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Roerich N.K. – The Himalayas # 11
Ort: National Gallery for foreign art, Sofia (Национална галерия за чуждестранно изкуство).
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Ein schmaler, silbrig-weißer Fluss schlängelt sich durch das Tal, der als eine Art Leitlinie für das Auge dient und in Richtung der fernen Berge führt. Die Bergkuppen selbst sind in verschiedenen Violett- und Blautönen gehalten, was ihnen eine gewisse Distanz und Unnahbarkeit verleiht. Der Himmel ist in zarten Rosa- und Lilatönen gemalt, die einen diffusen Lichtschein erzeugen und eine fast ätherische Atmosphäre schaffen.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und monochrom, wobei der Fokus auf den Formen und Konturen liegt. Es scheint weniger um eine realistische Wiedergabe der Landschaft zu gehen als vielmehr um die Darstellung einer inneren Erfahrung oder eines emotionalen Zustands. Die Kargheit der Landschaft und die Dominanz der Berge könnten ein Gefühl von Ehrfurcht, aber auch von Isolation und Melancholie hervorrufen.
Die Abwesenheit jeglicher menschlichen Präsenz verstärkt den Eindruck von Größe und Unberührtheit der Natur. Es entsteht eine Stimmung der Kontemplation und des Staunens vor der überwältigenden Kraft der Elemente. Die Landschaft wirkt fast wie ein Symbol für die Herausforderungen und Hindernisse, denen sich der Mensch im Leben stellen muss – hoch aufragend, unbezwingbar und doch faszinierend. Der Künstler scheint hier weniger eine konkrete geografische Lokation abbilden zu wollen, sondern vielmehr eine universelle Erfahrung von Größe, Distanz und innerer Erhabenheit.