Falco columbarius Paul Barruel
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Paul Barruel – Falco columbarius
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
WIE EIN ADLER
Die Luft unter den Flügeln der Vögel ist fest,
Die Entfernung zur Tiefe ist immer groß.
Vögel brauchen kein Brot oder einen Rettungsring,
Und sie brauchen keine Kleidung oder Milch.
Sperlinge – das sind die unteren Schichten des Seins,
Aber ihre Spiele sind interessant für dich, wenn du sie beobachtest.
Aber wenn ich nur ein Beobachter bin,
Dann bewegen mich die himmlischen Geheimnisse.
Aber ich sehe keine Wege – nur Weite und Weite,
Goldenes, reliefartiges, hohes Blau –
Darine zu geraten ist kaum möglich.
Der Himmel ist besser als Berge oder ferne Wüsten.
Nun, Tauben oder zum Beispiel Schwalben
Sind doch höher als die von mir genannten Spatzen.
Und die Büsche unten sehen aus wie große Igel,
Und Igel brauchen nicht unsere Worte.
Aber der Adler? Ein Adler über der Stadt? – Wo?
Hier ist ein Fetzen Fantasie – ein Adler! Höhe!
Er strebt, richtig, nach einem fernen Stern,
Bei dem viele verstorbene Seelen zusammengekommen sind.
Er strebt höher, und die Luft ist fest.
Was sieht das verschlagen konstruierte Auge?
Es sieht ein Dorf, eine grüne Wiese,
Im Moment sieht es die Summe winziger Häuser.
Vielleicht sieht er einen Eichhörnchen oder vielleicht einen Fuchs –
Am Rand liegt ein dunkelblau schimmernder Wald.
Was wird sich im Adlerauge spiegeln?
Eine zögerliche Welt, kaum ein Wunder.
Er fällt auf den Flügel und setzt seinen Weg fort,
Aber er wird von einem Luftstrom abgelenkt.
Das Herz ist sehr fest in die Brust gepresst.
In der Höhe ist der Adler, wie ich, allein.
Hörst du, Adler, ich bin so wie du!
Obwohl ich kein Raubtier bin, sind mir Höhen genauso nahe.
Der Adlerpunkt im Himmel, das Feuer des Traums
Ist interessanter als die Linien deiner Hand.
Oder gibt es keinen Rückweg mehr?
Oder zieht die Luft dich wie eine Welle ein?
Aber zu sterben in der Luft wäre ihm recht
Dieser starke Adler, denn das Leben ist sowieso nur eins!
Es muss mit Glanz enden! Sie glänzen
Faserartig die Strahlen, die Sonne ist schon nah.
Jenseits der drei Dimensionen – die Hölle,
Aber auch das Paradies, das versteht die Seele.
Hoch. Und jetzt wird er
Die uns vertraute Grenze überschreiten.
Und ein anderes Leben im Blau finden,
In der lauten Gischt kaum vorstellbarer Wellen.
Wird der Flug enden? Niemals, niemals.
Einfach geht der Sommer vorbei, und die Welt erlischt.
Für einen Moment des Flugs gebe ich – manchmal
Halte ich auch das irdische Leben – für einen Moment.
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Der zweite Vogel, positioniert unterhalb und leicht zur Seite geneigt, wirkt im Vergleich deutlich kleiner und weniger dominant. Seine Federzeichnung ist in gedeckteren Grautönen gehalten, was ihn optisch zurücktritt und die Aufmerksamkeit auf den oberen Vogel lenkt. Er scheint sich in einer defensiven Haltung zu befinden, möglicherweise im Begriff zu fliehen.
Die Komposition suggeriert einen Moment der Spannung und Bewegung. Die diagonale Anordnung der Vögel erzeugt eine Dynamik, die den Eindruck des Fluges verstärkt. Der obere Vogel scheint den unteren zu verfolgen oder zu bedrohen.
Die Präzision der Darstellung und die detaillierte Ausarbeitung der Federzeichnungen lassen auf eine wissenschaftliche oder illustrative Intention schließen. Der Fokus liegt hier eindeutig auf der genauen Wiedergabe der anatomischen Details und des äußeren Erscheinungsbildes der Vögel. Die Farbgebung, obwohl lebendig, wirkt kontrolliert und dient primär der natürlichen Abbildung.
Der dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf die Vögel und verstärkt deren Darstellung. Die subtile Umrandung in Grün verleiht dem Bild einen Rahmen und unterstreicht seinen illustrativen Charakter. Insgesamt entsteht der Eindruck einer sorgfältigen und beobachtenden Darstellung, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch informativ ist.