Portrait of Lady Bennet Hieronymus Custodis (1589-1598)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Hieronymus Custodis – Portrait of Lady Bennet
Ort: Leeds Museums and Galleries (Leeds Museums and Galleries, Leeds City Council), Leeds.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Dame trägt eine aufwändige, hochgeschlossene Rüsche, die den Hals und die Schultern bedeckt. Diese Detailarbeit lässt auf einen gewissen Reichtum und Status schließen, da solche aufwendigen Kleidungsstücke zeit- und arbeitsintensiv herzustellen waren. Unter der Rüsche trägt sie eine farbenfrohe Weste mit einem aufwändigen Blumenmuster, welche durch eine schwarze Kordel akzentuiert wird. Die dunklen Ärmel, die bis zum Handgelenk reichen, runden das Ensemble ab und verstärken den Eindruck von Eleganz und Raffinesse.
Auf dem Kopf trägt sie einen breiten Hut, dessen Rand leicht nach oben gebogen ist. Die Dekoration des Hutes, bestehend aus kleinen, hellen Akzenten, bietet einen Kontrast zum dunklen Hintergrund und lenkt den Blick auf das Gesicht.
Die Dame hält ein kleines, hellbraunes Hundewelpen in ihren Armen. Dieses Detail verleiht dem Porträt eine zarte und persönliche Note. Es könnte als Symbol für Zuneigung, Loyalität oder sogar Fruchtbarkeit interpretiert werden. Der Hund wirkt fast als eine Erweiterung ihrer Person.
Der Gesichtsausdruck der Dame ist ernst und nachdenklich. Ihr Blick ist direkt in die Ferne gerichtet, was eine gewisse Distanz und Kontemplation suggeriert. Es ist schwer, einen klaren emotionalen Zustand zu bestimmen; vielmehr entsteht der Eindruck einer Frau, die ihre Rolle und ihren Status bewusst wahrnimmt.
Die Beschriftung „Lady BENNET“ oben links bestätigt den sozialen Rang der dargestellten Person und dient als eine Art formale Einführung in das Porträt.
Insgesamt erweckt das Porträt den Eindruck von Würde, Reichtum und einer gewissen Melancholie. Die dunklen Farben und die ernste Haltung der Dame verleihen dem Bild eine Atmosphäre von Tiefe und Subtilität, die über eine bloße Darstellung des äußeren Erscheinungsbildes hinausgeht. Es lässt Raum für Interpretationen über die innere Welt und die Lebensumstände der Frau.