#23945 Juan Fernandez Bejar
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Juan Fernandez Bejar – #23945
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Die Kleidung des Kindes besteht aus einem hellen, verzierten Kleid mit Rüschen, das an historische Darstellungen erinnert. Ein grünes Band um die Taille betont die Figur zusätzlich. In der Hand hält es eine Art Spielzeug – eine stilisierte Rose mit einem blauen Faden daran, der in den Hintergrund führt. Diese Kombination aus kindlicher Unschuld (das Kleid) und einer unheimlichen Präsenz (der Gesichtsausdruck) erzeugt eine Spannung.
Der Farbton des Gemäldes ist warm gehalten, dominiert von Gelb- und Brauntönen, die an alte Porträts erinnern. Der Hintergrund ist unscharf und trägt zur Isolation der Kindgestalt bei. Die Textur der Leinwand ist sichtbar, was dem Werk einen zusätzlichen Hauch von Alterität verleiht.
Subtextuell könnte das Bild als Auseinandersetzung mit kindlicher Unschuld und deren möglichen Brüchen interpretiert werden. Die überdimensionierte Figur und der ausdruckslose Blick könnten eine Entfremdung oder gar eine Verunsicherung symbolisieren. Das Spielzeug in der Hand, die Rose, steht traditionell für Liebe und Schönheit, wird hier jedoch durch den blauen Faden, der ins Ungewisse führt, ambivalent dargestellt. Es könnte sich um einen Verlust von Unschuld handeln, um eine veränderte Wahrnehmung der Welt oder um eine kritische Reflexion über gesellschaftliche Erwartungen an Kinder. Die Malerei regt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Assoziationen und Ängsten an.