#23937 Juan Fernandez Bejar
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Juan Fernandez Bejar – #23937
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Das Kind sitzt auf einer schlichten, rechteckigen Kiste, die wiederum auf einer Art Podest oder Plattform platziert ist. Darunter erstreckt sich eine balustradengitterartige Struktur, die an architektonische Elemente erinnert, jedoch ebenfalls in derselben gedämpften Farbpalette gehalten ist. Zusätzlich befindet sich ein weiteres, kleineres Würfelobjekt neben der Hauptkiste, und über dem Kind schwebt ein schwebendes Rechteck.
Die Komposition wirkt statisch und fast wie eine Inszenierung. Die Reduktion auf wenige Farbtöne verstärkt den Eindruck einer surrealen oder traumartigen Atmosphäre. Es entsteht die Frage nach der Bedeutung dieser Elemente: Ist das Kind gefangen in seiner eigenen Welt, eingesperrt durch die symbolische Kiste? Oder repräsentiert die Szene eine kindliche Fantasie, in der alltägliche Gegenstände zu mächtigen Strukturen werden?
Die Distanzierung des Kindes und die monotone Farbgebung könnten als Ausdruck von Isolation oder Entfremdung interpretiert werden. Die architektonischen Elemente suggerieren einen kontrollierten Raum, während das schwebende Rechteck eine Unbestimmtheit und vielleicht auch eine gewisse Instabilität hinzufügt. Es liegt ein unterschwelliger Konflikt zwischen Ordnung und Chaos vor, der durch die Kombination aus historischen Anspielungen (die Kopfbedeckung) und surrealen Elementen (das schwebende Objekt, die monochrome Farbgebung) verstärkt wird. Die Malerei regt zu einer Auseinandersetzung mit Themen wie Identität, Isolation und der Konstruktion von Realität an.