#23978 Juan Fernandez Bejar
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Juan Fernandez Bejar – #23978
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Der Oberkörper der Figur ist in eine Art Kokon gehüllt, der sich zu einem breiten, unregelmäßigen Unterteil ausdehnt. Ein auffälliges Detail bildet der Ärmel, der mit roten Blütenmustern verziert ist und einen starken Kontrast zur blassen Haut bildet. Er scheint nicht organisch mit dem Körper verbunden zu sein, sondern eher wie ein aufgesetztes Element.
Der Hintergrund besteht aus einem dunklen, gleichmäßigen Farbton, der die Figur hervorhebt und eine klaustrophobische Atmosphäre erzeugt. Am unteren Bildrand ist ein schmaler Streifen in rotem Braun angedeutet, der den Eindruck einer unbestimmten Ebene oder eines Podests verstärkt. Ein einzelner, kleiner gelber Punkt befindet sich links von der zentralen Figur, was einen subtilen Akzent setzt und die Aufmerksamkeit des Betrachters lenkt.
Die Komposition wirkt statisch und beklemmend. Die Verzerrung der Proportionen und die unnatürliche Formgebung lassen auf eine Auseinandersetzung mit Themen wie Entfremdung, Verfall oder vielleicht auch einer Art grotesker Transformation schließen. Der Kontrast zwischen dem blassen Körper und dem farbenfrohen Ärmel könnte als Symbol für eine innere Zerrissenheit interpretiert werden, ein Kampf zwischen Natur und Kultur, oder zwischen einem verkümmerten Selbst und dem Wunsch nach Schönheit und Vitalität. Die leere Blicke der Figur suggeriert eine tiefe Isolation und die Unfähigkeit zur Verbindung mit der Außenwelt. Insgesamt erzeugt das Werk einen verstörenden Eindruck und regt zu einer Auseinandersetzung mit den Grenzen des Menschlichen an.