#23948 Juan Fernandez Bejar
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Juan Fernandez Bejar – #23948
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Im Zentrum steht ein menschliches Abbild, dessen Gesichtszüge stark stilisiert und entstellt sind. Ein weit aufgerissener Mund, der an einen Schrei erinnert, ist das auffälligste Merkmal. Die Augen sind klein und scheinbar leer, ohne jeglichen Ausdruck. Der Kopf scheint überproportional groß im Verhältnis zum schlaffen Körper zu sein. Eine kunstvolle, dunkle Halskrause umgibt den Hals und betont die groteske Erscheinung. Die Arme hängen kraftlos herab, die Hände sind skelettartig dargestellt.
Die Figur ist in eine Art Kokon oder Umhüllung eingeklemmt, deren Form an organische Strukturen erinnert, möglicherweise Pilze oder verrottende Pflanzen. Diese Elemente verstärken den Eindruck von Isolation und Gefangenschaft. Vereinzelt schwebende, orangefarbene Objekte – vielleicht Früchte oder Blüten – sind im Hintergrund verteilt und bilden einen dissonanten Kontrast zur düsteren Grundstimmung. Sie könnten als Fragmente einer verlorenen Schönheit interpretiert werden.
Die Komposition ist statisch und erzeugt ein Gefühl der Beklemmung. Die Dunkelheit am unteren Bildrand verstärkt den Eindruck von Tiefe und Isolation. Es scheint, als ob die Figur in einem Zustand des Schmerzes oder der Verzweiflung gefangen ist, unfähig zu fliehen oder sich auszudrücken.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie auf die menschliche Existenz verstanden werden, insbesondere auf die Vergänglichkeit und die Konfrontation mit dem Leiden. Die groteske Darstellung des Gesichts deutet möglicherweise auf eine innere Zerrissenheit hin, während die Umhüllung die Einschränkungen und Zwänge symbolisiert, denen der Mensch unterworfen ist. Die vereinzelten Farbtupfer könnten Hoffnungsschimmer in einer ansonsten düsteren Welt darstellen, jedoch ohne die Gesamtdominanz des Verfalls aufzuheben. Die Malerei regt zu einer Auseinandersetzung mit den Abgründen der menschlichen Seele und den dunklen Seiten der Existenz an.