Saint Jerome penitent in the desert and stoning of Saint Stephen Andrea Previtali (Cordegliaghi) (c.1480-1528)
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Andrea Previtali – Saint Jerome penitent in the desert and stoning of Saint Stephen
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Rechts davon, in einer deutlich helleren Landschaft mit sanften Hügeln im Hintergrund, spielt sich eine dramatische Szene ab: Die Steinigung eines Mannes. Eine Gruppe von Personen, darunter Männer in Rüstungen und andere Gestalten unterschiedlichen Alters, umringt den am Boden liegenden Mann. Er ist in ein leuchtendes Lilafarben gehüllt, was seine Unschuld oder Heiligkeit unterstreichen könnte. Ein einzelner Hut liegt neben ihm auf dem Felsboden. Die Gesichter der Steiniger sind von Wut und Entschlossenheit geprägt, während die des Opfers eine Haltung der Akzeptanz zu zeigen scheint.
Zwischen den beiden Szenen, in einer Art räumlicher Verbindung, schwebt eine weitere Figur – ein Mann in prunkvoller Rüstung, der über die Szene der Steinigung wacht. Er wirkt distanziert und beobachtend, fast als ob er Zeuge des Geschehens wäre oder gar eine höhere Instanz repräsentiert.
Die dunkle, dichte Vegetation links bildet einen starken Kontrast zur hellen Landschaft rechts und lenkt den Blick auf die beiden zentralen Ereignisse. Die Komposition suggeriert eine Verbindung zwischen der persönlichen Buße einer einzelnen Person und dem Martyrium eines anderen. Möglicherweise wird hier ein Zusammenhang zwischen persönlicher spiritueller Reinigung und dem Leiden für den Glauben hergestellt. Der Kontrast zwischen Askese und Gewalt, zwischen Gebet und Steinigung, wirft Fragen nach Schuld, Sühne und göttlicher Gerechtigkeit auf. Die Darstellung der beiden Ereignisse nebeneinander könnte auch als eine Reflexion über die verschiedenen Formen des Leidens im christlichen Kontext interpretiert werden – das innere Leiden der Buße und das äußere Leiden durch Verfolgung.