Behold the man (Ecce Homo) Sante Peranda (1566-1638)
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Sante Peranda – Behold the man (Ecce Homo)
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Um ihn herum gruppieren sich mehrere Figuren, darunter ein Mann mit einem Speer und weitere Personen in traditioneller Kleidung, die vermutlich römische Soldaten darstellen. Ihre Gesichtsausdrücke sind schwer zu deuten, wirken aber distanziert und gleichgültig.
Unterhalb der zentralen Figur erstreckt sich eine Menge von Menschen. Diese zeigen unterschiedliche Reaktionen – einige scheinen betroffen oder traurig zu sein, andere blicken auf mit einer Mischung aus Neugierde und Verachtung. Die Gestik vieler Personen ist auffällig; erhobene Hände und angespannte Körper deuteten auf eine Reaktion hin, die von Mitleid bis hin zu Spott reichen könnte.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Erdtönen und dunklen Schattierungen. Das Rot des Gewandes sticht jedoch deutlich hervor und lenkt den Blick unmittelbar auf die zentrale Figur. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie konzentriert sich hauptsächlich auf das Zentrum der Szene und lässt die Ränder in Dunkelheit versinken. Dies verstärkt den Eindruck von Isolation und Leiden.
Die Komposition wirkt eng und beengend, was die Intensität des Moments unterstreicht. Der Blick wird durch die Anordnung der Figuren und die diagonale Linienführung nach oben zum zentralen Protagonisten gelenkt.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung von Leid, Demütigung und möglicherweise auch Opferbereitschaft zu handeln. Die unterschiedlichen Reaktionen der Menge deuten auf die Vielschichtigkeit menschlicher Emotionen hin – zwischen Mitgefühl, Verurteilung und Gleichgültigkeit. Es entsteht ein Eindruck von Zeugenschaft und dem Anblick eines Ereignisses von großer Tragweite.