Street view of Chioggia with houses in the sun Carlo Mancini (1829-1910)
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Carlo Mancini – Street view of Chioggia with houses in the sun
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Der Blick wird von der schrägen Perspektive gelenkt, die eine gewisse Tiefe erzeugt. Die Häuser scheinen sich dem Betrachter entgegen zu neigen, wodurch ein Gefühl von Intimität und Nähe entsteht. Ein üppiger Grünpflanzenbewuchs, vermutlich Weinlaub oder Efeu, rankt an einer Hauswand empor und bildet einen Kontrast zur bröckelnden Oberfläche der Fassade. Dieser Pflanzenwuchs deutet auf eine gewisse Vitalität und das Einwachsen der Natur in die gebaute Umwelt hin.
Die Szene wirkt ruhig und besinnlich. Es sind keine Menschen erkennbar, was die Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Der Fokus liegt ganz auf den Häusern und dem Lichtspiel an ihren Wänden. Die Sonne scheint von rechts herauf und wirft lange Schatten, wodurch die Strukturen der Gebäude betont werden.
Ein möglicher Subtext könnte in der Vergänglichkeit des Daseins liegen. Die verwitterten Fassaden erzählen eine Geschichte vom Verfall und der Unbeständigkeit aller Dinge. Gleichzeitig vermittelt das Licht und die üppige Vegetation aber auch ein Gefühl von Hoffnung und Erneuerung. Die enge Bebauung, die fast erdrückend wirkt, könnte zudem auf die Gemeinschaft und Verbundenheit der Bewohner hindeuten, die trotz widriger Umstände zusammenleben. Die Malerei fängt somit einen Moment der Stille und Kontemplation ein, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem harmonischen Ganzen verbinden.