Fr 017 A Misdeal FredericRemington sqs Frederick Remington (1861-1909)
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Frederick Remington – Fr 017 A Misdeal FredericRemington sqs
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Zentral im Bild steht eine männliche Figur, gekleidet in einen Hut und mit einem Schnurrbart versehen. Er scheint die Spielleitung zu übernehmen oder zumindest aktiv am Geschehen beteiligt zu sein. Seine Haltung ist dominant, fast herausfordernd. Um ihn herum liegen mehrere Männer regungslos auf dem Boden, einige davon in unnatürlichen Positionen, was auf eine gewaltsame Auseinandersetzung hindeutet. Ein Revolver liegt neben einem der Leichen, ein stummes Zeugnis des tragischen Ereignisses.
Die Darstellung ist nicht von offener Wut oder Rache geprägt, sondern eher von einer nüchternen, fast distanzierten Beobachtung. Die Gesichter der Beteiligten sind kaum lesbar, was die Tragweite der Gewalt zu verbergen scheint. Ein Mann im Hintergrund beobachtet das Geschehen aus einiger Entfernung, seine Haltung wirkt unsicher und ängstlich.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die Kontraste: Das vermeintliche Normalitätsgefühl eines Kartenspiels wird durch die brutale Realität der Gewalt zerstört. Die Farbgebung verstärkt diesen Effekt; das gedämpfte Licht betont die düstere Stimmung und unterstreicht die Tragik des Moments.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Auseinandersetzung mit den moralischen Grauzonen einer Gesellschaft thematisieren, in der Gewalt allgegenwärtig ist. Es scheint, als ob die Konventionen des Spiels – Regeln, Fairness, Höflichkeit – einfach über Bord geworfen wurden, und ein tieferliegendes Misstrauen und Aggression ans Licht gebracht werden. Die Szene könnte auch als Metapher für den Verlust der Kontrolle oder das Scheitern sozialer Strukturen interpretiert werden. Der einzelne Hut auf dem Boden am unteren Bildrand verstärkt diesen Eindruck von verlorenem Status und Ordnung.