Unknown Artist – De behandeling van krijgsgevangenen door de Tupinamba-indianen, in drie taferelen, 1630 Rijksmuseum: part 1
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Rijksmuseum: part 1 – Unknown Artist -- De behandeling van krijgsgevangenen door de Tupinamba-indianen, in drie taferelen, 1630
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Im ersten Abschnitt der Darstellung sind zahlreiche Figuren zu erkennen, die Waffen tragen, darunter Speere, Keulen und Bögen. Einige scheinen eine Art Zeremonie durchzuführen oder Gefangene zu führen. Die Gesichter wirken ernst und konzentriert, einige zeigen Anzeichen von Erregung oder Wut. Ein rotes Tuch ist prominent platziert, möglicherweise als Zeichen von Autorität oder ein Symbol für die Gruppe, die diese Handlung vollzieht.
Der mittlere Abschnitt zeigt eine zentrale Szene, in der mehrere Gefangene offenbar einer Art Ritual unterzogen werden. Eine Figur, vermutlich eine Schlüsselfigur innerhalb der Gemeinschaft, erhebt ihre Arme zum Himmel, während andere um sie herum agieren. Die Darstellung des Himmels mit einem hellen, kreisförmigen Objekt könnte einen religiösen oder spirituellen Aspekt der Handlung andeuten. Die Gefangenen zeigen unterschiedliche Reaktionen – Angst, Resignation und Widerstand sind erkennbar.
Im dritten Abschnitt scheint die Situation eskaliert zu sein. Hier sehen wir eine größere Anzahl von Personen, die in einer Art Aufruhr oder Tumult gefangen sind. Einige Figuren scheinen zu kämpfen oder sich zu verteidigen, während andere hilflos erscheinen. Die Komposition ist chaotischer als in den vorherigen Szenen, was ein Gefühl der Gewalt und des Unbehagens erzeugt.
Die Darstellung suggeriert eine komplexe Dynamik von Macht, Unterwerfung und kulturellen Unterschieden. Es lässt sich vermuten, dass die Szene einen Konflikt zwischen einer europäischen Kolonialmacht und der indigenen Bevölkerung darstellt, wobei die Kriegsgefangenen als Trophäen oder Werkzeuge in einem größeren politischen Spiel dienen könnten. Die Abwesenheit von europäischer Kleidung oder Waffen deutet darauf hin, dass die Darstellung aus der Perspektive der Tupinamba-Indianer erstellt wurde, möglicherweise um ihre eigene Kultur und Traditionen zu legitimieren oder eine bestimmte Botschaft an andere indigene Gruppen zu senden. Die Darstellung ist nicht neutral; sie scheint eine moralische Bewertung vorzunehmen, indem sie die Gefangenen als Opfer darstellt und die Täter in einem negativen Licht erscheinen lässt. Die subtile Verwendung von Licht und Schatten verstärkt das Gefühl der Dramatik und des Unbehagens.