Bassano, Francesco (il Giovane) – Abraham vertrekt uit Haran, 1560 - 1592 Rijksmuseum: part 1
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 1 – Bassano, Francesco (il Giovane) -- Abraham vertrekt uit Haran, 1560 - 1592
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um ihn herum versammeln sich weitere Personen: eine Frau, die einen Säugling im Arm hält, scheint von Sorge und Melancholie gezeichnet. Ein Mann, vermutlich ihr Ehemann, schaut mit traurigem Blick zu. Weitere Figuren, wahrscheinlich Familienangehörige oder Gefährten, stehen abseits und scheinen die Szene mit Besorgnis zu verfolgen.
Die Gegenstände im Vordergrund – Töpfe, Schüsseln und andere Haushaltsgegenstände – deuten auf eine Reise hin, die nicht nur kurzfristig ist. Sie implizieren ein Leben in der Fremde, möglicherweise sogar ein Exil. Die Tiere, Schafe und Ziegen, die um die Gruppe herum grasen, unterstreichen den Eindruck einer pastoralen, aber auch unsicheren Existenz.
Der Hintergrund ist von einer düsteren Landschaft dominiert, die durch einen dichten, bewölkten Himmel betont wird. Eine Lichtgestalt, möglicherweise ein Engel oder eine göttliche Erscheinung, schwebt am Himmel und scheint die Szene zu überblicken. Dieser Himmelsbote verleiht der Szene eine religiöse Dimension und deutet auf einen göttlichen Auftrag oder eine göttliche Führung hin. Die Landschaft selbst, mit ihren Hügeln und Bergen, symbolisiert möglicherweise die Herausforderungen und Hindernisse, die vor der Familie liegen.
Die Farbgebung der Darstellung ist gedämpft und von dunklen, erdigen Tönen geprägt. Nur vereinzelte Lichtreflexe, besonders am Himmel und auf der Kleidung der Personen, lockern die Schwere auf. Diese Lichtakzente lenken den Blick des Betrachters und verstärken die emotionale Wirkung der Szene.
Die Komposition ist dynamisch, aber dennoch ausgewogen. Die Figuren sind nicht starr angeordnet, sondern wirken in Bewegung und Ausdruck. Die diagonale Linie, die vom Pferd über die Figuren im Vordergrund bis zum Himmel verläuft, lenkt den Blick und erzeugt ein Gefühl der Spannung. Insgesamt vermittelt die Darstellung einen Eindruck von Abschied, Trauer, aber auch Hoffnung und Glauben. Sie scheint ein Moment der Übergangs, eines Neuanfangs, der durch göttliche Eingabe ermöglicht wird, festzuhalten.