Farewell to the Light Brigade Robert Collinson (1832-1890)
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Robert Collinson – Farewell to the Light Brigade
Ort: National Railway Museum, York, North
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Der Offizier, in prächtiger Uniform mit hochgestecktem Fellhut, streckt seine Hand aus, um ihr etwas zu geben oder zu nehmen – möglicherweise ein Brief oder ein kleines Andenken. Seine Haltung ist von einer gewissen Würde und Resignation geprägt. Hinter ihm steht ein weiterer Mann in ähnlicher Militäruniform, der mit einer grünen Flagge winkt, was den Abschied und die bevorstehende Reise symbolisiert.
Im Vordergrund sind mehrere Koffer und Gepäckstücke aufgestapelt, was die Reisebereitschaft unterstreicht. Auf dem Boden liegen verstreut Spielkarten, ein Detail, das eine gewisse Vergänglichkeit und Unbeständigkeit des Lebens andeutet. Die warmen Farbtöne der Innenräume des Zuges stehen im Kontrast zu den kühleren Tönen draußen, was die Trennung zwischen der vertrauten Welt der Frau und dem ungewissen Schicksal ihrer Angehörigen betont.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, wobei der Fokus auf der Interaktion zwischen der Frau und dem Offizier liegt. Die Beleuchtung lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Gesichter und verstärkt die emotionale Intensität der Szene. Es scheint, als ob hier ein Moment des stillen Abschieds eingefangen wurde, voller unausgesprochener Worte und tiefer Gefühle.
Subtextuell könnte das Werk die Opferbereitschaft im Krieg thematisieren und die Sorgen und Ängste der Hinterbliebenen darstellen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Verlust und Ungewissheit, aber auch von Respekt und Pflichtbewusstsein. Der Abschied ist nicht nur physisch, sondern auch emotional – eine Trennung, die das Leben aller Beteiligten für immer verändern wird.