Hercules slays the giant Cacus and steals back the cattle of Geryon Giovan Battista Langetti (1625-1676)
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Giovan Battista Langetti – Hercules slays the giant Cacus and steals back the cattle of Geryon
Ort: Museum of Art History, Vienna (Kunsthistorisches Museum).
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Darüber erhebt sich eine muskulös aufgebaute Gestalt, offenbar ein Held. Seine Körperhaltung strahlt Kraft und Entschlossenheit aus. Er hält einen erhobenen Arm, vermutlich um die Herde zu beruhigen oder um seine Tat zu betrachten. In seiner anderen Hand trägt er eine Waffe – möglicherweise ein Schwert oder Lanze –, die den Kampf verdeutlicht. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und konzentriert, fast schon von einer gewissen Erschöpfung gezeichnet.
Um die beiden Figuren herum wimmelt es von Vieh, hauptsächlich Rinder, die in unterschiedlichen Posen dargestellt sind: einige stehen friedlich da, andere scheinen aufgeschreckt oder ängstlich zu sein. Die Tiere bilden eine Art Barriere zwischen dem Helden und der Landschaft im Hintergrund.
Der Hintergrund ist von einer dunklen Felswand dominiert, aus deren Spalten Licht dringt und so die Szene teilweise erhellt. In der Ferne sind Berge erkennbar, die in einen nebligen Himmel übergehen. Die Farbgebung ist insgesamt düster gehalten, mit warmen Rottönen für das Vieh und kühleren Brauntönen für die Felsen und den Körper des Riesen.
Die Komposition wirkt dynamisch und voller Bewegung. Der Künstler hat es verstanden, eine Atmosphäre von Gewalt und Triumph zu erzeugen. Subtextuell könnte die Darstellung nicht nur den Sieg des Helden über das Böse thematisieren, sondern auch auf die Notwendigkeit der Ordnung und Zivilisation hinweisen, die durch die Überwindung barbarischer Kräfte erst möglich wird. Die Herde mag für Reichtum oder Fruchtbarkeit stehen, deren Schutz dem Helden obliegt. Der Kontrast zwischen der rohen Kraft des Helden und der Verletzlichkeit des Riesen unterstreicht die Thematik von Stärke versus Schwäche und Ordnung versus Chaos.